Die Farbe des Krabbenfressers wechselt mit Jahreszeiten. Nach dem antarktischen Sommer ist er dunkelbraun und unterseits gelbbraun. In den folgenden verblasst die Farbe immer mehr und wird hellbraun zu einem cremefarbenen Gelbton. Die Flossen immer die dunkelsten Teile des Körpers. Diese ist etwa 230 cm lang und mit über 200 kg Gewicht verhältnismäßig leicht.
Das Gebiss ist der Ernährungsweise des angepasst und weicht von allen anderen Robbengebissen Die Zähne haben röhrenförmige Aussparungen auf ihrer Wenn die Robbe das Maul schließt passen Zähne des Ober- und Unterkiefers genau ineinander nur durch die Aussparungen kann weiter Wasser Dieses Gebiss dient als Filter für planktonische (siehe unten).
Der Krabbenfresser ist eine antarktische Robbe. Im Sommer lebt er in Gewässern des Südpolarmeers und besiedelt den Rand Packeises. Im Winter wandert der Krabbenfresser weit und gelangt dann auch an die Küsten Australiens Neuseelands Südafrikas und Patagoniens .
Als einzige Robbe hat sich der an eine Ernährung von Tieren des Planktons angepasst. Er frisst den Krill indem er mit geöffnetem Maul Wasser und dies dann durch das Filtersystem seines wieder hinauspresst. Der Krill bleibt in den hängen und wird gefressen. Auf die gleiche kann auch mal ein Fisch erbeutet werden liegt die Höchstgröße der vom Krabbenfresser gefangenen bei 10 cm. Um die leicht verfügbare zu finden muss der Krabbenfresser nicht sonderlich tauchen; seine Tauchgänge führen ihn daher maximal Tiefen von 30 m.
Krabbenfresser leben einzelgängerisch oder in kleinen Da sie mit ihren Zähnen keine Eislöcher können verwenden sie manchmal die Eislöcher der in der Antarktis lebenden Weddellrobben . Im Winter ziehen die Krabbenfresser nordwärts vor dem sich ausbreitenden Packeis zu fliehen. viele meistens junge Krabbenfresser verlieren dabei die und wandern weiter südwärts. Dabei bewegen sie landeinwärts. So wurden Krabbenfresser schon bis zu km vom Meer entfernt und sogar 1100 über dem Meeresspiegel angetroffen. Diese Robben sterben ihren aussichtslosen Wanderungen und ihre mumifizierten Kadaver man recht häufig im antarktischen Eis.
Die Weibchen werfen ihr einziges Junges dem antarktischen Eis. Sie befinden sich in eines Männchens das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht Vater ist aber dennoch das Weibchen und Nachwuchs hartnäckig gegen eindringende andere Männchen verteidigt. es zu Kämpfen kommt werden sie von Zischlauten begleitet. Viele männliche Krabbenfresser tragen Narben vermutlich von diesen Kämpfen stammen.
Krabbenfresser sind in den antarktischen Gewässern Hauptbeute für Schwertwale und Seeleoparden die ihnen beständig nachstellen.
Von keiner anderen Robbe gibt es viele Individuen wie vom Krabbenfresser. Man schätzt Gesamtbestand auf 40 Millionen Tiere; das bedeutet jede zweite Robbe auf der Welt ist Krabbenfresser. Es wird angenommen dass diese Robbe den letzten Jahrzehnten immer häufiger geworden ist jedes Jahr mehr Krill zur Verfügung steht. Ausrottung der Krill fressenden Bartenwale scheint in einem direkten Zusammenhang mit Populationswachstum der Krabbenfresser zu stehen.