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Krakatau


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Krakatau ist eine Vulkaninsel in der Sunda-Straße zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java .

Am 27. August 1883 schleuderte der Krakatau bei einem gewaltigen Ausbruch 18 km³ Asche und Gestein in Luft. Der Knall war so laut dass noch im über 2000 km entfernten Australien zu hören war. Die Energie des dürfte zwischen 200 und 2000 Megatonnen TNT gelegen haben.

Durch das Herausschleudern des Materials bildete ein großer Hohlraum unter dem Meeresspiegel der darauf einstürzte ( Caldera ). Dieser Einsturz verursachte eine rund 30 hohe Flutwelle ( Tsunami ) die auf den umliegenden Inseln 300 zerstörte und 36.000 Menschen tötete. Ein Dampfschiff 4 Kilometer weit landeinwärts geschoben. Von der versanken zwei Drittel im Meer.

Auswirkungen im Rest der Welt

Die Flutwelle konnte selbst in Europa noch registriert werden. Die Luftdruckwelle der umrundete mehrmals die gesamte Erde. Durch Asche- Staubwolken waren weltweit besonders stark gefärbte Sonnenuntergänge beobachten. Es dauerte einige Jahre bis diese wieder aus der Atmosphäre abgesunken waren; in Zeit wurde weltweit ein messbares Absinken der Temperaturen festgestellt.

Anak Krakatau

Ab 1927 begann an der Stelle wo ursprünglich Krater des Krakatau war ein neuer Vulkan wachsen. 1930 durchbrach er die Wasseroberfläche und ist über 200 Meter hoch. Er bekam den Anak Krakatau Kind des Krakatau.

Der Ausbruch des Krakatau wird oft der größte Vulkanausbruch der Neuzeit bezeichnet. Er zweifellos einer der Größten der Ausbruch des Tambora 1815 war jedoch wesentlich stärker.

Literatur

  • Simon Winchester: "Krakatoa - The Day World Exploded: August 27 1883." ( engl. ) HarperCollins New York 2003 ISBN 0-06-621285-5



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