Der Kreis Stormarn wird wirtschaftlich stark die beiden Nachbarstädte Hamburg und Lübeck bestimmt zählt in weiten Teilen zum "Speckgürtel" Hamburgs sich sowohl in der demographischen Entwicklung (Bevölkerungswachstum 163.000 Einwohnern im Jahr 1973 auf derzeit über 220.000 Einwohner) als in der Ansiedelung vieler Gewerbe und Industrien machte.
Für den Verkehr bestimmend wirkt sich Lage des Kreises entlang der Autobahnen A1 Vogelfluglinie ) A24 (Hamburg-Berlin) A20 (Lübeck- Rostock ) und der Bahnlinie Hamburg-Lübeck aus.
Der ÖPNV im Kreisgebiet wurde 2003 in den HVV eingegliedert.
"Stormarn" ist auf die alte Bezeichnung Gaues einer späteren Grafschaft zurückzuführen deren Einwohner im 8. Jahrhundert als Stormarii (auch Stormere ) bezeichnet wurden.
Bis etwa 600 wird Stormarn von Sachsen besiedelt die Ostgrenze Stormarns zum heutigen Kreis Herzogtum Lauenburg stimmt in etwa mit der historischen zwischen Sachsen und Wenden der damaligen Zeit überein.
1111 erhält Graf Adolf von Schauenburg Holstein Wagrien und Stormarn als Lehen wobei das damalige Stormarn weiter westlich als der heutige Kreis erstreckte.
1322 wird mit dem Teilungs- und Friedensvertrag Oldesloe die Alster die Westgrenze Stormarns.
1937 verliert Stormarn durch das Groß-Hamburg-Gesetz etwa die Hälfte seiner Einwohner mit Randgemeinden an Hamburg . Die zu Hamburg gehörende Gemeinde Großhansdorf /Schmalenbek fällt allerdings an Stormarn.
1943 wird die Verwaltung nach Zerstörung der der Kreisverwaltung durch Kriegseinwirkungen von Wandsbek nach Bad Oldesloe verlegt.
1970 wird die Stadt Norderstedt aus den Stormarner Gemeinden Glashütte und sowie den Pinneberger Gemeinden Garstedt und Friedrichsgabe gebildet und Kreis Segeberg zugeschlagen.