Im Jahre 1816 durch Gründung der Provinz Westfalen wird der Kreis Tecklenburg gebildet. Das Kreisgebiet umfasst in großen die alte Grafschaft Tecklenburg. 1832 erfolgt die der Gemeinde Ladbergen aus dem Landkreis Münster sowie 1857 Gemeinde Lienen aus dem Kreis Warendorf .
In den Jahren 1890/92 bezieht der Landrat Belli das neue Landratsamt an der Stelle wo sich heute die Kreisverwaltung ( Kreis Steinfurt - Verwaltungsstelle ) befindet. In den Folgejahren wird das eigene Kreisstraßenbauamt und das Kreiswiesenbauamt eingerichtet.
1959 gründet der Kreis Tecklenburg den Kreiswasserversorgungsverband ( heute Wasserversorgungsverband Tecklenburger ) und 1966 die Flughafen Münster-Osnabrück GmbH gemeinsam mit den Städten Münster Osnabrück und Greven sowie dem Landkreis Münster.
Ab 1968 führt die Hansalinie A1 auf einer Länge von 26Km das Kreisgebiet schneidet in Lotte die Autobahn und bildet dort das Kreuz Lotte/Osnabrück .
Trotz großer Bemühungen den Kreis Tecklenburg zu erhalten wurde er 1975 aufgelöst bildet fortan mit dem Altkreis Burgsteinfurt und alten Landkreis Münster den neuen Kreis Steinfurt .
Das Wappen zeigt auf der linken drei Seerosenblätter (auch Schröterhörner genannt). Dieses waren dem 13. Jahrhundert die Symbole der Grafen Tecklenburg. Die Seerosenblätter sind ebenfalls im Wappen Stadt Tecklenburg abgebildet und finden sich auch einigen Wappen der umliegenden Gemeinden wieder.
Der Anker auf der rechten Seite den Anker von Lingen. Dieses ist auf mit der damaligen Grafschaft Lingen zurückzuführen. Dabei einige Gebiete der alten Grafschaft Tecklenburg an verloren die aber später wieder im neuen Tecklenburg vereinigt wurden.
Ebenfalls auf der rechten Seite befindet die Farben des Bistum und der Stadt Auch von diesen Ländereien befinden sich Gebiete Bereich des Landkreises Tecklenburg.