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Kreisverkehr


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Kreisverkehre (auch Kreisverkehrsplätze umgangssprachlich Kreisel ) dienen straßenbaulich zur Optimierung des Verkehrsflusses.

Als Vorteile gegenüber einem vorfahrtsgeregelten Verkehrsknoten z.B. bessere Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitsverminderung bei gleichzeitiger des Verkehrsflusses: die Durchlassgeschwindigkeit oft höher als einer vorfahrts- oder signalgesteuerten Kreuzung. Weitere Vorteile eine überschaubarere Verkehrslage bessere Wirtschaftlichkeit durch die verteilende Wirkung und besserer Umweltschutz durch weniger Abgase und Lärm . Hinzu kommen geringer baulicher Aufwand und Wartungskosten gegenüber einer Ampellösung . Die Einsatzmöglichkeit wird nur durch die und den Platz beschränkt.

Kreisverkehrsplätze sind für Autofahrer mit Ausnahme großen Kreisverkehrsplatzes im allgemeinen verkehrssicherer als vergleichbare Kreuzungen. Ausserdem sind sie kostengünstiger in Bau Unterhaltung. Wegen ihres großen Platzbedarfes lassen sie im Bestand nur selten verwirklichen (Ausnahme: Minikreisverkehr) sind an Knoten mit ungleichen Verkehrsströmen (z.B. in Ost-West-Richtung 10% in Nord-Süd-Richtung) sowie an mit hohem Anteil an linksabbiegenden Verkehren (Fahrzeuge dann 270° im Kreisverkehr fahren) ungeeignet. Problematisch unfallträchtig ist die Führung von Rad- und am Kreisverkehr - die sicherere Führung resultiert einer hohen Zahl an Fehlläufern oft auch über die Kreisinsel. Eine weitere Hauptunfallquelle ist Autofahrer beim Ein- oder Ausbiegen häufig die der Radfahrer mißachten. Radverkehr sollte wo möglich Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt werden.

Formen

Man unterscheidet je nach Funktion und zwischen drei Arten von Kreisverkehren: Minikreisverkehre kleine große Kreisverkehre. Ihre Anlage ist in den Richtlinien für die Anlage von Straßen - I plangleiche Knotenpunkte im Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehrsplätzen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen Minikreisel haben in Deutschland noch keinen Eingang die Richtlinien gefunden und befinden sich in Reihe von Städten im Pilotstadium.

  • Minikreisverkehre:
    haben einen Durchmesser von 18 bis 25 Da die Kreisinsel von großen LKWs oder wegen deren zu großem Wendekreis nicht umfahren kann muß diese überfahrbar gestaltet sein. In Regel ist sie aufgepflastert und von einem eingefaßt oder in Ausnahmefällen nur abmarkiert. Sie dazu gedacht innerorts und im Bestand an Plätzen bestehende Vorfahrtsregelungen oder Lichtsignalanlagen zu ersetzen.

  • Kleine Kreisverkehre:
    haben einen Durchmesser von 25 bis 40 Die Mittelinsel ist in der Regel nicht ausgeführt kleinere Kreisverkehre können eine überfahrbare abgesetzte Spur haben um großen Fahrzeugen mit großen ein Befahren zu ermöglichen. Kleine Kreisverkehre werden allem in der Peripherie von Orten eingesetzt.

  • Große Kreisverkehre
    haben Durchmesser von mehr als 40 m. Ausnahmefällen können sie bis zu 120 m aufweisen. Große Kreisverkehrsplätze sind oftmals zwei- bis im Ring befahrbar. Große Kreisverkehre dienen vor der großflächigen Verteilung von Verkehrsströmen und werden in der Regel außerorts verwendet. Um die wieder aus dem Kreisel abzuleiten sind die meist spiralförmig gegen den Uhrzeigersinn nach außen angeordnet. Dadurch müssen Fahrzeuge weniger Spurwechsel vornehmen auch unsichere Fahrer können verkehrsreiche Kreisverkehre wieder Oft als 'große Kreisverkehre' bezeichnete Knoten wie der Große Stern in Berlin sind eigentlich keine Kreisverkehre sondern signalgesteuerte Kreuzungen.

Die Mittelinsel wird bei kleinen und Kreisverkehrsplätzen zur Verminderung von Unfällen mit Erdaufschüttungen und oft architektonisch genutzt: oft werden dort Brunnen oder Denkmäler aufgestellt.

Siehe auch: Themenliste Straßenverkehr



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