Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Meerrettich ( österr. Kren ) ( Armoracia rusticana / Cochlearia armoracia ) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse ( Brassicaceae ).
Die Wurzel der Meerrettich-Pflanze wird als Gemüse bzw. Gewürz verwendet. Die Meerrettich-Wurzel ist im rohen geruchlos wird diese jedoch geschnitten oder gerieben sie einen stechenden und tränenreizenden Geruch. Verantwortlich diesen ist Allylisothiocyanat das sich bei Zellverletzung aus Sinigrin bildet.
Meerrettich war schon in der Antike Auf einem pompejanischen Wandgemälde kann man die noch heute bewundern und Cato befaßte sich in seinen Abhandlungen zum ausführlich mit dieser Pflanze. In Deutschland soll Meerrettich erst seit dem Mittelalter angebaut worden Der Engländer John Gerard berichtet in „The or Generall Historie of Plantes“ (1597) daß „der gestampfte und mit etwas Essig verrührte bei den Deutschen für Saucen zu Fischgerichten bei Speisen die wir mit Senf essen“ Beliebheit erfreue.
Japanischer Kren auch Wasabi genannt ist vom Aroma her von Kren kaum zu unterscheiden aber im Geschmack stärker. Kren wird zu Tafelspitz Beiried zu Schinken und Frankfurter Würstl serviert.
Meerrettich enthält folgende Inhaltsstoffe: Vitamin C Calcium Magnesium Eisen und Phosphor ätherische Öle das Senföl das antibiotisch wirkt. Der Vitamin der frischen Pflanze beträgt 177 9 mg/100 Frischgewicht.
Der Meerrettich soll zuerst als Heilpflanze dann erst als Gewürz eingesetzt worden sein. Mittelalter gab es eine ganze Liste von gegen die er verabreicht wurde etwa Vergiftungen und Dreitagefieber. Die in den Apotheken käufliche Armoraciae ist in Heilmitteln gegen Grippe und enthalten. Er wirkt blutkreislaufanregend hustenlösend und wird als Breiumschlag bei Rheuma Ischias und anderen angewandt. Bei Blasen und Nierenleiden soll man Meerrettich essen da große Mengen Meerrettich Nierenbluten können. Meerrettich eignet sich auch nicht für mit Magengeschwüren oder Schilddrüsenfehlfunktionen.