Die Kreuzspinnen ( Araneus ) sind eine zur Familie der Radnetzspinnen (Araneidae) gehörende Gattung der Webspinnen (Araneae). Die beiden häufigsten in Deutschland Spinnenarten sind die Gartenkreuzspinne ( Araneus diadematus ) und die Vierfleckkreuzspinne ( Araneus quadratus ).
Ihren Namen hat sie von dem Kreuz auf dem vorderen Hinterleib das bei Gartenkreuzspinne aus fünf Flecken (vier länglichen und kreisförmigen in der Mitte) und bei der aus vier Flecken besteht. Bei den Flecken es sich um Stoffwechselprodukte die unter dem Chitinpanzer abgelagert werden. Der Farbton des Körpers zwischen hellbraun bis schwarz bei der Garten- bis ins Rote bei der Vierfleckkreuzspinne
Die Weibchen sind wie häufig bei größer als die Männchen. (8 bis 10 Körperlänge zu 18 bis 20 mm die Vierfleckkreuzspinne wird bis 25 mm groß und 5 Gramm schwer und ist damit die in Deutschland vorkommende Spinnenart.)
Kreuzspinnen kommen in ganz Mitteleuropa vor. Gartenkreuzspinne findet sich vor allem im Halbschatten Waldrändern aber auch in Gärten und auf Meistens sitzt sie mit dem Kopf nach in ihrem bis zu 30 cm Durchmesser klar strukturierten Radnetz. Die Dauer zum Spinnen Netzes liegt bei rund 45 Minuten. Die findet sich vor allem auf feuchten offenen Ihr Netz ist zum Teil deutlich größer zu 1 Meter Durchmesser) und weniger klar Im Gegensatz zur Gartenkreuzspinne "räumt" die Vierfleckkreuzspinne Netz auch nicht so häufig und gründlich
Die Kreuzspinne ernährt sich von kleineren Insekten die sie an den klebrigen Fäden Netzes fängt. Dabei sitzt die Gartenkreuzspinne in Regel im Zentrum ihres Netzes das sie bei Gefahr verlässt um sich am Rand verstecken. Die Vierfleckkreuzspinne sitzt hingegen oft am ihres Netzes mit dem sie durch einen Signalfaden verbunden ist.
Die Beute wird durch ein aus am Kiefer sitzenden Fangarmen austretendes Gift zunächst und dann mit einem verdauenden Sekret aufgelöst. Biss ist für den Menschen völlig ungefährlich bei sehr dünner Haut kann es zu kommen.
Die Kreuzspinne ist in der Lage verschiedene Aufgaben verschiedene Arten von Fäden zu (klebrige Fangfäden stabile Haltefäden)
Im August beginnt die Paarung die werden dabei häufig von dem Weibchen gefressen. Männchen spinnen an das Netz des Weibchens Bewerbungsfaden und zupfen daran. Das Weibchen erkennt Männchen am Zupfen. Dabei bedient es sich "Hörhaare" an den Beinen. Ist das Weibchen verlässt es die Netzmitte und begibt sich dem Männchen. Die Paarung dauert nur wenige und wird meist mehrfach wiederholt. In gelblichen aus extra fein gesponnenen Fäden legt das im Herbst dann die Eier ab und Die Eier überwintern im Kokon die Jungen im April/Mai die ausgeschlüpften Tiere überwintern erneut werden erst im darauffolgenden Jahr geschlechtsreif.
Das Weibchen legt die Eier zwischen und Oktober ab. Auch hier überwintern die aber die Jungspinnen schlüpfen im Mai des und entwickeln sich bis zum Herbst zu Spinnen die geschlechtsreif sind. Es handelt sich nicht um einen zweijährigen Rhythmus wie bei Gartenkreuzspinne.