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Krimineller Menschenhandel


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Als Menschenhandel wird die Ausnutzung einer persönlichen Zwangslage Menschens beschrieben um diesen zur Prostitution zu oder sexuelle Handlungen zu dulden. Dies ist gegeben sofern es mit einem Aufenthalt in fremden Land verbunden ist. Der deutsche Gesetzgeber auf das Phänomen des Menschenhandels mit der der §§ 180b und 181 StGB reagiert. Die Grenze zur Zuhälterei sind

Tatbestände und Rechtsfolgen

Der einfache Menschenhandel wird mit Freiheitsstrafe bis fünf Jahre oder Geldstrafe bestraft. Motiv der Tat muss dabei Erlangung eines Vermögensvorteils sein. Qualifiziert ist die wenn die Person sich auf Grund des in dem fremden Land besonders hilflos oder als 21 Jahre ist. In diesen Fällen die Mindestfreiheitstrafe sechs Monate Höchstmaß sind 10 Der schwere Menschenhandel (§ 181 StGB) qualifiziert die Tat Verbrechen wenn der Menschenhandel durch Drohung Gewalt List oder gewerbsmäßig betrieben wird.

Strafverfolgung

Die Tat des Menschenhandels wird nach Weltrechtsprinzip unabhängig von ihrem Tatort verfolgt. Ein in Deutschland aufhaltender Täter der die Taten im übrigen Ausland kann daher auch der deutschen Strafgewalt unterfallen. dafür ist die Konvention der Vereinten Nationen den Mädchenhandel vom 2. Dezember 1949 und März 1950.

Die Taten sind teilweise dem Bereich Organisierten Kriminalität zuzuordnen. Wenn auch die Zahl der beim Bundeskriminalamt im Laufe der letzten zehn Jahre sind besteht gewiss ein großes Dunkelfeld. Wenn die vorliegenden Daten kaum Rückschlüsse zulassen so für das Jahr 2002 ausgewiesen worden dass 69 von 289 Ermittlungsverfahren ein Vermögensgewinn von etwa 8 4 Euro erfolgte. Die abgeschöpfte Vermögenssumme betrug 1 Millionen Euro. Der kriminelle Anreiz durch solch Summen besteht daher.

Ätiologie

Die Opfer kommen in der Regel den mittel- und osteuropäischen Staaten (insbesondere Russland Litauen und Bulgarien ). Die südostasiatischen und afrikanischen Staaten sind unterrepräsentiert. Die Zahl der Tatverdächtigen schwankt je Ermittlungsintensität um 800 bundesweit. Die Tatverdächtigen sind Deutsche (2002: 39 6% wenn auch 6 davon Deutsche mit Migrationshintergrund sind). Spiegelbildlich zu Opfernationalitäten sind die litauischen und bulgarischen Täter stärksten repräsentiert. Auffallend ist die Zunahme türkischer (2002: 10 2%).
Die Opfer reisen in der Regel (60%) hauptsächlich mit Bus PKW oder per ein. Die finanziellen Mittel für die Einreise dem Flugzeug oder über den Seeweg reichen den Opfern nicht aus. Nach Abschluss der werden bei etwa 44% der Opfer Abschiebungen oder Ausweisungen vorgenommen. Nur 5 5% werden in polizeiliche Zeugenschutzprogramm aufgenommen.



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