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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Januar 2020 

Kritik der Urteilskraft


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Die Kritik der Urteilskraft (KdU) ist Kants drittes Hauptwerk nach der Kritik der reinen Vernunft und der Kritik der praktischen Vernunft erschienen 1790 . Sie enthält in einem ersten Teil Ästhetik (Lehre vom ästhetischen Urteil) und im Teil die Teleologie (Lehre von der Auslegung der Natur Zweckkategorien). Kants Absicht - in den Einleitungen KdU umfangreich dargelegt - bestand darin in dritten Kritik die Vermittlung zwischen Natur (Gegenstand der Vernunft) und Freiheit (Gegenstand der praktischen Vernunft) leisten und so das Gebäude der kritischen zu vollenden. Dieser Gedanke des Systemabschlusses findet nur noch geringen Widerhall. Die Analyse des hingegen mit den Aspekten

  • das Schöne als "interesseloses Wohlgefallen" ohne Aneignung des Gegenstandes
  • die ästhetische Erfahrung als freies Spiel Erkenntnisvermögen
  • die Analyse des Erhabenen
  • der paradoxe Status des Geschmachksurteils als und verallgemeinerbar

erregt bis heute großes Interesse und vielfach auch für das Verstehen moderner Kunst fruchtbar gemacht worden.



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