Die ursprüngliche Bezeichnung Krokodil geht auf Baureihen Be 6/8 II Be 6/8 III 6/8 II und Be 6/8 III der SBB zurück die für den schweren Güterzugeinsatz insbesondere auf der steilen Gotthardbahn entwickelt wurden. Um die nötige Größe den engen Kurven fahrbar zu machen wurde Wagenkasten dreigeteilt und beweglich verbunden. Heute werden Baureihen auch als Schweizer Krokodil oder auch SBB Krokodil bezeichnet. Diese Lokomotiven wurden auch nach Österreich als ÖBB 1089 und ÖBB 1189
Die Baureihe Ge 6/6 I der Rhätischen Bahn wird wegen der ähnlichen Bauweise Rhätisches Krokodil genannt.
Als Deutsches Krokodil bezeichnet man die Baureihen E 93 193) und E 94 (DB: 194; DR: 254) die auch der ÖBB als Baureihe 1020 eingesetzt wurde.
Eine Abwandlung der auf der Gotthardbahn Krokodile stellten die ab 1928 zwischen Bombay und Poona in Indien eingesetzten Loks der Reihe WCG1 dar. Während die ersten 10 Loks von einer schweizer Firma gebaut wurden übernahm den Bau weiterer Stück die britische Firma Vulcan Foundry .