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Kugelfliegen



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Kugelfliegen

Kugelfliegen bei der Paarung

Systematik
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse : Insekten (Insecta)
Unterklasse : Fluginsekten (Pterygota)
Überordnung : Neuflügler (Neoptera)
Ordnung : Zweiflügler (Diptera)
Familie : Kugelfliegen (Acroceridae)
Die Kugelfliegen (Acroceridae) auch bekannt als Spinnenfliegen sind Familie der Zweiflügler (Diptera) und gehören zu den Fliegen (Brachycera). Weltweit leben etwa 520 Arten Tiergruppe davon sind nur acht Arten aus bekannt. Es handelt sich um mittelgroße Fliegen.

Die Kugelfliegen sind sehr gedrungen und kugelig in der Form. Auffällig sind große an den Brustseiten (Thorakalschüppchen) die die zu ( Halteren ) umgewandelten Hinterflügel überdecken. Der Körper ist fein-pelzig behaart. Kugelfliegen besitzen einen häufig recht Saugrüssel welcher in Ruhe unter dem Bauch und beim Fressen vorgestreckt wird. Dies geschieht beim Nektarsaugen im fast geräuschlosen Rüttelflug vor Blüte.

Die Kugelfliegen sind Blütenbesucher bei einer von sehr kurzrüsseligen Arten wie etwa Acrocera sanguinea kommt vermutlich keine Nahrungsaufnahme vor. Die erfolgt einzeln oder in kleineren Gelegen häufig exponierten Stellen wie den Spitzen von Ästen. kann ein einzelnes Weibchen etwa 1000 Eier in Einzelfällen sogar bis 5000.

Larvalentwicklung

Die Larven sind Parasitoide an Spinnen. Die Schlupflarven sind winzig besitzen am Hinterende einen Haftapparat. Sie können spannerraupenähnlich fortbewegen und erreichen so aktiv ihre (Spinnen oder Spinnengelege). Hier angekommen springt sie sich nähernde Spinne an und dringt durch Gelenkhaut in den Körper ein. Nach der Häutung sind die Larven gedrungen und stehen den hinteren Stigmen mit der Fächerlunge des Wirtes in Von dieser Position aus wird die Spinne innen heraus gefressen wobei die lebenswichtigen Organe verschont bleiben. Bis zum Ende der Larvenstadien die Spinne komplett ausgefressen. Die Überwinterung erfolgt der leeren Wirtshaut die Verpuppung danach im Die Puppen sind stark gekrümmt und besitzen einigen Arten Dornen im Brustbereich.

Literatur

  • Honomichl K Bellmann H (1994): Biologie und Ökologie der Insekten ; CD-Rom Gustav Fischer Verlag Stuttgart.




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