Ein Begriff dem man beim Lesen Werke immer wieder begegnen wird ist der Kulturindustrie. Er beschreibt einen Kernbereich der Arbeiten Dieser Begriff der Kulturindustrie tritt zum ersten in der "Dialektik der Aufklärung" mit der frühe Periode der "Kritischen Theorie" beendet ist Mit Kulturindustrie meint Adorno gesellschaftliche Implikation von Ereignissen und von kulturellen Erzeugnissen. Adorno erhoffte den Thesen zur Kulturindustrie eine Antwort auf Frage zu finden weshalb die antagonistische also sich widersprüchliche kapitalistische Gesellschaft so stabil ist. soziale Kitt wie ihn Erich Fromm nannte die Kulturindustrie sein welche als Mittel von und Integration agiert. Diese Integration durch die beruht auch auf der Feststellung dass die immer auch den Konsum reguliert. Dies sieht im Geistigen wie im Materiellen zumal die an sich schon starke materielle Tendenzen aufzeigt.
Eine frühe Definition der Kulturindustrie nach ist die "willentliche Integration ihrer Abnehmer von
Um die Bedeutung des mit sozialem beschriebenen noch einmal zu konkretisieren sollten man Begriff der Kultur kurz erläutern und seine Wirkung beschreiben. Der Kulturbegriff als solches ist umstritten weshalb man zwei Darstellungen nebeneinander stellen um diese auf ihre Aussage hin zu
ENCARTA ENZYKLOPÄDIE 2001
Kultur (lateinisch cultura: Bebauung Ausbildung; von colere: und pflegen bebauen tätig verehren) im ursprünglichen die Pflege und Bearbeitung des Bodens (agricultura: sodann im übertragenen Sinn die Pflege und der körperlichen und geistigen Anlagen des Menschen Geisteskultur). Daran anschließend meint Kultur im heutigen Begriffsverständnis die Gesamtheit der einer Kulturgemeinschaft eigenen und Organisationsformen sowie den Inhalt und die der vorherrschenden Wert- und Geisteshaltung auf die sozialen Ordnungsmuster gründen.
ENCYCLOPÆDIA BRITANNICA 2001
behaviour peculiar to Homo sapiens together with objects used as an integral part of behaviour. Thus culture includes language ideas beliefs codes institutions tools techniques works of art and ceremonies among other elements
Vorausgeschickt sei folgendes. Es handelt sich beiden Darstellungen jeweils nur um den ersten der Erklärung deren vollständige Darstellung würde hier den Rahmen sprengen. In der "Encarta"-Enzyklopädie wird erstes versucht Kultur auf seinen wortetymologischen Ursprung zu definieren. So wird hier zum Beispiel auf die ursprüngliche Bedeutung nämlich der der verwiesen während die "Britannica" die Kultur sofort eine nur dem Menschen affine Verhaltensweise darstellt. die "Encarta"-Enzyklopädie zwischen körperlichen und geistlichen Veredelungen definiert die Britannica Kultur als eine rein oder zumindest wesentlich sich auf das geistige Sache die Sprachen Gedanken Glauben Gebräuche Kunstwerke Rituale und Zeremonien in den Mittelpunkt stellt. rechnet die "Britannica" auch Werkzeuge und Techniken einer Kultur diese sind natürlich nicht unbedingt Vorgänge jedoch haben sie auch nichts mit zu tun sondern sind vielmehr die realisierte einer Gesellschaft. Des weiteren lässt die "Britannica" Organisationsformen einer Gesellschaft im Kulturbegriff außen vor. soll dargestellt werden welche Wirkung die Kulturindustrie Adorno auf die Gesellschaft hat. Um dies darstellen zu können bedarf es einer mehrdimensionalen
• Publikum Konsumpräferenzen • Warencharakter von • Kulturindustrie Gesellschaft • Kritik Aktualität neue • Einfluss der Ideologie der Kulturindustrie auf Gesellschaft • Wechselwirkung: Subjekt - Massenkonsumgüter
Die Aktualität von Adornos Thesen stellen selbstverständlich den Abschluss der Betrachtung dar. Zuerst nun der Warencharakter von Kulturprodukten dargestellt werden.
Adorno bezieht sich bei der Analyse Kulturprodukten im wesentlichen auf 2 grundsätzliche Methoden Warenbetrachtung:
Der Warencharakterdefinition nach Marx mit der zwischen Gebrauchswert und Tauschwert
Andererseits stellt er Kulturware authentischen Kunstwerken
Zum ersten Punkt sei folgendes erläutert: der Nützlichkeit eines Gegenstands ein menschliches Bedürfnis stillen. ist der Gebrauchswert bestimmt: "Die Nützlichkeit Dings macht es zum Gebrauchswert". Der Gebrauchswert also dem Gegenstand immanent während der Tauschwert durch den Austausch des Produkts unter den entsteht: in diesem Moment ist das Produkt Ware geworden. Marx sagt auch der Austausch und so der Tauschwert - sind konstitutiv dass ein Gegenstand eine "Ware" ist. Der nach Marx legt es im wesentlichen auf an werden seine Produkte doch von vornherein produziert getauscht zu werden. Das "authentische Kunstwerk" im 2. Punkt benannt wurde gilt der als Kontrast. Mit diesen zwei Methoden unterzieht die Kulturindustrie eine kritischen Analyse. Natürlich muss derartige Analyse auch in zwei zeitlich begrenzte geteilt werden um den Unterschied der Kultur und während der einsetzenden Kulturindustrie darzustellen. Adorno dies wie folgt :
- bürgerlich- liberales Zeitalter - Spätkapitalismus Kunst und Kultur stehen für Emanzipation -- Kunst und Kultur ging ein kritischer Impuls --- Kunst und Kultur waren widerständig in Haltungen gegenüber machtvollen Gegnern -- Kunst und waren relativ autonom -- Kunst und Kultur es sich über die gesellschaftliche Realität hinaus entwickeln und so Veränderungsideen zu entwickeln
- Durch die Kulturindustrie hat sich Gehalt von Kultur verändert -- Der autonome der Kultur hat sich großenteils aufgelöst - Kulturwelt teilt sich in 2 Teile: -- Bereich kulturindustrieller Waren -- Kleiner Bereich authentischer bürgerlicher Kunst - Kulturindustrielle Werke treten daher Erben der bürgerlichen Kultur an die Stelle als nunmehr "wahrhaftige" Kunst
In dieser allgemeinen Gegenüberstellung erkennt man dass sich die Aufgaben für welche die in unserer Gesellschaft steht verändert haben. Während bürgerlich-liberalen Zeitalter Kunst als eine zwar stets angesehen werden muss - in der Dialektik Aufklärung spricht Adorno von der bürgerlichen Kunst von Anbeginn mit dem Ausschluss der Unterklasse wurde - die sich jedoch immer am Gemeinwohl orientierte und diesem zuträglich war. Ihre waren es die eine Fortentwicklung der Gesellschaft haben. Ab dem Zeitalter des Spätkapitalismus veränderte diese Aufgabe als Motor der Gesellschaft der Wert vor allem in sich immanent hat einen Gebrauchswert in der Hinsicht dass das nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit erfüllt wird - hin einem Produkt des Marktes dessen Wert daraus ergibt wie häufig es getauscht wird. Diese hat ihren autonomen Charakter verloren indem sie als Mittel zum Zweck (der Generierung von hat abstempeln lassen. Für das Erreichen eben Zwecks hat die Kulturindustrie an welche die der Kunst verloren ging ein mittlerweile globales geschaffen. Dieses besteht in seiner Grundstruktur aus Kulturproduktion welche Kulturwaren produziert: eben den Kulturwaren überall auf der Welt verteilt werden. Zweitens sie den Kulturmarkt der als Bindglied zwischen Waren und den Konsumenten agiert welche schließlich vierte Bindeglied dieses Strukturnetzwerks darstellen:
Dieses auf das Wesentliche beschränkte "Produzent-Konsument"-Diagramm ich nun einmal dem gleichen Sachverhalt gegenüber wie er sich zu Zeiten der bürgerlich- Gesellschaft darstellte:
Künstler (Mäzen) --- Konsument
Schon an der Anzahl der Leute in die Aktivität des Künstlers als Arbeitende als davon lebende) mitbeteiligt sind - oben nur ein kleiner Ausschnitt von diesen Leuten - erkennt man dass eine Identifikation eines einzelnen mit dem Kunstwerk unmöglich ist diese dieses als strikte Ware betrachten die sie ihrer Eigenschaft ergänzen (sagt man es zugespitzt: ein Fließbandarbeiter der dem Auto seine ihm Schraube beifügt). Eine weitere Eigenschaft in diesen ist die des Geldgebers: Er kommt in Darstellungen vor ist aber unterschiedlich benannt. Die Nomenklatur ergibt sich aus der Rolle die in den Kreisläufen einnimmt welche nicht unterschiedlicher kann. Die Beziehungen zwischen den Akteuren der gezeichneten Schaubilder sind sehr komplex und eine Darstellung dieser Beziehungen kann hier nicht erfolgen will aber anhand des auf der nächsten folgenden Schaubildes darstellen wie sich einzelne Akteure der präkulturindustriellen Zeit und in der kulturindustriellen verhalten. Einen Universalanspruch auf Richtigkeit hat diese freilich nicht: es gibt immer wieder Künstler sich autonom zu dieser Industrie bewegen und aus dem Raster fallen.
Rollenverteilung: Mäzen - Geldgeber; Künstler ' mit der Rolle des Konsumenten (Bis liberal-bürgerliche
Ab spätkapitalistische Gesellschaft Mäzen/Geldgeber - Künstler Konsument
unterstützt den Künstler in zweierlei Hinsicht:
mit Geld
mit guten Verbindungen
agiert als Konsument
agiert als gesellschaftlicher Kritiker in Reihen Establishments
unterstützt den Künstler um dessen Willen um den Willen der Kunst
ist finanziell und gesellschaftlich nicht abhängig Erfolg des von ihm unterstützten Projekts
Seine Kunstwerke entstehen nur durch sein
Seine Kunstwerke sind meist Unikate
will mit seiner Kunst Gesellschaftskritik praktizieren
will sein Werk mit Aussagen verknüpfen
betreibt die Kunst der Sache wegen
hat enge Beziehung zum Mäzen
hat oft enge Beziehung mit dem
tritt meist selbst als Mäzen auf
identifiziert sich mit dem Kunstwerk
identifiziert sich mit der Aussage die dem Kunstwerk steht
kommt aus einer relativ kleinen reichen intellektuellen Schicht
unterstützt den Künstler mit Geld
muss durch Verbindungen meist erst kennen werden
Neuer Typus: Vermittler (natürlich gab es auch schon früher ihre Rolle ist aber anders wie die des Geldgebers
agiert nicht in der Form als wie der Mäzen es klassisch tat
ist Teil des Establishments kritisiert dies nicht sondern ist Integrator: Integriert Künstler in dieses
will sein Geld vermehren
Unterstützt den Künstler um Geld zu
will sich in eine "bessere" (im einer materiell begünstigten) Gesellschaft integrieren
kennt sein Umfeld in dem er agiert nicht vollständig
Seine Kunst entspringt nicht alleine seinen
Seine Kunstwerke werden in großen Zahlen
kennt den Künstler meist nur oberflächlich
wird durch Medien zum Kauf beeinflusst
verfügt meist nicht über die Fähigkeiten nach ihrer Qualität zu bewerten
kommt aus der großen Masse der weil Kopien der Kunstwerke für sie auch sind
Diese Darstellungen führen die Veränderung welche dem entstehen einer Kulturindustrie einherging durchaus auf jedoch um einen weiteren Einfluss ergänzt werden: der Medien. Um diesen Einfluss geeignet zu wird im folgenden ein Rumpf der oberen verwandt der aber nur Statthalter für die Darstellung ist:
Geldgeber Künstler Vertreiber Konsument
Man sieht den enormen Einfluss der auf den Kunstentwicklungsvorgang. Dieser leitet sich davon dass jedes einzelne Kettenglied sich in Wechselwirkung den Kulturprodukten befindet. Und so kann man gehen als Adorno wenn er sagt Kulturindustrie willentliche Integration ihrer Abnehmer von oben; Kulturindustrie auch direkte Machterweiterung Dritter. Dieser Einfluss der ist in der vorkulturindustrialisierten Epoche nicht zu Dies hat zwei Hauptgründe:
Der Buchdruck (die gesamte Technologie) war in dem Maße entwickelt dass große meinungsbildende - geschweige denn Radio Fernsehen etc. - entwickeln konnten
Die Kommunikationsmöglichkeiten waren nicht in dem entwickelt in dem man durch Mundpropaganda eine Meinungsbildungskampagne starten hätte können.
Mit dem Aufkommen der Industrialisierung dem der Kommunikationsmöglichkeiten und dem Auftreten von ersten Zeitungen war demzufolge die Situation des Kulturbetriebs ganz neue. Ohne diese Situation wäre eine gar nicht möglich gewesen. Somit ist jedes darunter die Massenmedien im besonderen der Kulturindustrie - und umgekehrt. Industrie und Produkt sind in einem derartigen Maße miteinander verknüpft sodass als Eines gesehen werden können. Medien wie Kulturprodukte sind auch ein Produkt der Kulturindustrie. der Kulturindustrie richten sich also so Adorno nach dem eigenen Gehalt und stimmigen Gestaltung vielmehr nach der Verwertung. Die gesamte Praxis Kulturindustrie überträgt das Profitmotiv blank auf das Gebilde. [...] Geistige Gebilde kulturindustriellen Stils seien Adorno resümierend nicht länger auch Waren sondern sie seien es durch und durch. Zu ist auch inwiefern Waren der Kulturindustrie selbst auch als ihre Werbung geltend bzw. oft nur Werbung sich voneinander unterscheiden. Unterscheiden diese wie zwei Werbespotts verschiedener Waschmittelfirmen - durch und Schauspieler - oder unterscheiden sie sich Hier konstatiert Adorno: "Wenn irgend etwas in Welt dann hat die Kulturindustrie ihre Ontologie Gerüst starr konservierter Grundkategorien die etwa am Roman des England vom Ende des siebzehnten Anfang des achtzehnten Jahrhunderts sich ablesen lassen." eben dieser Schlussforderung ergibt sich auch das Adorno in dem Kontext mit Industrie bezeichnete: schlichte Standardisierung von künstlerischen Vorgängen. In ihrer sich ergebend aus der Produktentstehung heraus hat eben ihren Charakter als kritisches Gesellschaftsmoment verloren sich hin zur Ware entwickelt.
Aus dem im vorangegangen Kapitel beschriebenen ergibt es sich dass die Ware Kultur als solche ihre Konsumenten finden muss. Waren dann ihren Konsumenten wenn dieser in ihnen Nutzen sieht - oder glaubt in ihnen Nutzen zu sehen. Das Streben aus der des Künstlers oder des Apparates der ihn heraus einen Abnehmer zu erreichen führt zu Anpassung an diesen Abnehmer. Dadurch wiederum verliert Kultur die Funktion des kritischen Moments der und wird zu einem Integrativen. (WARUM?! "Es doch möglich ein populäres (beliebtes) Produkt zu dass gesellschaftskritisch oder gesellschaftssprengend wirkt ... oder?") Publikum agiert aber in diesem Austauschprozess nicht sondern lässt sich sozusagen bedienen von der Kultur so Adorno fällt in den Lebensbereich Freizeit. Freizeit aber ist nur die regenerative die der Arbeitsphase Untertan ist. Als regenerative soll sie also möglichst wenig Energie in nehmen. Dafür versucht die Kultur schon sich anzuleiten. Das Publikum der Konsument so wie ihn schon im vorangegangenen Kapitel gegenübergestellt habe also ebenso diesen kritischen Zeitgeist vermissen wie Kultur selbst es tut.
Eine Manipulation das stand für Adorno geht von der Kulturindustrie aus. Diese aber keineswegs eine beabsichtigte noch eine kontrollierte und eine Richtung strebende; vielmehr schleicht diese Manipulation voran. Nichtsdestotrotz höhlt dieses tropfende Wasser auf Stein der Gesellschaft diesen mit Sicherheit aus. manipulativen Effekt konstatiert Adorno an zwei Momenten:
Das Individuum wird von der Kulturindustrie die Konsumentenrolle minimiert
Die Kulturindustrie speist die Konsumenten mit oberflächlichen Nichtigkeiten
Damit wird aber auch klar: Es sich bei der Kulturindustrie um eine von geführte Kulturprägung und nicht um das was Vorgängerbegriff Massenkultur aussagen kann es handelt sich um eine Kultur der Massen nicht um Volkskultur. Adorno schreibt dies auch in "Kulturkritik Gesellschaft":
"Wir (er bezieht sich auf sich und Horkheimer NSM) ersetzen den Ausdruck (Massenkultur durch "Kulturindustrie" um von vornherein die Deutung die den Anwälten der Sache genehm ist: es sich um etwas wie spontan aus Massen selbst aufsteigende Kultur handele um die Gestalt von Volkskunst".
Diese Eliten sind jedoch nicht dahingehend die Kultur ihres kritischen Einflusses wegen zu und sie in die Trivialität zu treiben sie sind Akteure des Kapitalismus der durch Struktur seiner selbst "versucht" alles zur Ware machen. Damit dass Kultur zur Ware degeneriert muss der welcher in seiner Freizeit die in Anspruch nehmen will also Konsument rechnen. Konsument wiederum muss von der Industrie mit bedient werden was er will was er was ihn nicht verwirrt mit eingängigen Melodien gestrickten Krimis und Filmen bei denen man Anfang an weiß wer am Ende lachen Genau dies ist nun die Wechselwirkung zwischen Subjekt und der Kulturindustrie. Dieser Kreislauf oben häufig und immer wieder beschrieben ist der aus dem der Ausweg nicht gefunden wurde aus dem ein Ausweg möglicherweise gar nicht
Diese Wirkung und die Wirkung die zur Passivität des Publikums wie ich diese beschrieben habe führen um eine Folge dieser zu beschreiben nicht nur wie schon oben zu einer mangelnden Fähigkeit der kritischen Betrachtung auch zu einer intellektuellen Stagnation im allgemeinen.
Die Folgen der Kulturindustrie auf die Haltung der Gesellschaft sind nicht nur die Stagnation es sind vielfältige andere. Man kann unterteilen in:
Einfluss auf das Subjekt: Kulturindustrie wirkt als Vermittler zwischen Industrie und Publikum. In Vermittlerposition hat sie auch einen Einfluss auf Bewusstseinsbildung der Menschen denn was durch Kulturobjekte verbreitet wird die wie schon konstatiert wurde an dem Wesen der Kulturindustrie geschieht heutzutage
Die Wirkung im Subjekt: Durch die Fähigkeit kritisches Denken zu betreiben wird auch dass der Mensch dieser Kulturindustrie mit Widerspruch
Die Kulturindustrie ist also auch bildet wie in 2. aufgeführt die Fähigkeit zurück zu denken ist also herrschaftsstabilisierend. Und diese ist nicht ein Mitläufer der Wirkungen der sondern das Wesen der Kulturindustrie. Sie suggeriert Gedanken dem Publikum den Konsumenten ein. Die erreicht mit dieser Suggestivkraft dass sie selbst Menschen die Maßstäbe definiert nach denen diese Kulturindustrie bemessen sollen. Adorno bringt dazu in Minima Moralia ein treffendes Beispiel:
"Es gehört zum Mechanismus der Herrschaft Erkenntnis des Leidens das sie produziert zu und ein gerader Weg führt vom Evangelium Lebensfreude zur Errichtung von Menschenschlachthäusern so weit in Polen dass jeder der eigenen Volksgenossen einreden kann er höre die Schmerzensschreie nicht
Dies ist der Verblendungszusammenhang den Adorno wieder konstatiert und der im höchsten Sinne ist. Wer würde erlauben dass der welcher Gesetz bricht sich selbst das Gesetz schafft zur Bemessung seiner Schuld heranzuziehen ist? Neben herrschaftsstabilisierenden Moment ist der Kulturindustrie auch noch anderes immanent: Die Ablenkung der Menschen vom Kulturobjekt) hin zum Sekundären. Adorno konstatiert dass des Genusses ein Dabeisein und Bescheidwissen" tritt. Gebur gibt dazu folgendes Beispiel:
"Der Opernbesuch verkommt zum gesellschaftlichen Ereignis; Tauschwert einer Premiere besteht in Sehen und werden. [...] Es (das Werk die Oper ist nur noch Anlass eines Events."
Nicht also der Inhalt der Oper sollte sie ein klassisches nicht kulturindustrielles Produkt kaum jemand versteht zählt sondern die Präsenz das Geschwätz nebenbei. Gedacht wird nicht mehr der Künstler mit der Oper zeigen wollte; wird wie dieses Stück auf die Öffentlichkeit wie das Wissen um dieses Stück die gesellschaftliche Stellung beeinflusst; gedacht wird was das das Teilnehmen an diesem Event einem nützen gedacht wird was der andere denkt. Auch ist ein Zeichen dafür dass Autonomität verloren Adorno spitzt dies zu indem er schreibt durfte man nicht wagen frei zu denken; wäre dies möglich aber man könne nicht weil man nur noch denken wolle was wollen solle und eben das würde als empfunden.
Im folgenden ein kleines Resümee. Die Thesen Adornos so sind sich viele Wissenschaftler die bedeutendsten die er aufgestellt hat. Sie vor allem auch für Aufsehen in der gesorgt. Trotz ihrer Bedeutung Thomas Gebur spricht der brillantesten Medientheorie bis jetzt werden die Thesen von den Wissenschaftlern nicht mehr vorangetrieben. Vorantreiben wäre aber nötig und wichtig für Verstehen unserer Gesellschaft. Trotz ihres Alters sind Thesen noch immer richtig und bestätigt. Lehrmeinung dies nicht. Ein Kritikpunkt der die Theorie Anfang an implodieren lässt ist etwa der sagt Massenkultur wäre ein Mittel zur Demokratisierung Wissen und Kulturzugang. Aus der selben Richtung Bemerkungen die Adorno und Horkheimer hochtrabend arrogante absoluter Verachtung oder ein elitär- avantgardistisches Kulturverständnis So etwas kann man nur mit Adorno beantworten wenn er schreibt:
"Vielfach verändert das verbreitete Bildungsgut durch Verarbeitung genau jenen Sinn den zu verbreiten sich rühmt. Es gibt in geistigen Dingen Approximationswert der Wahrheit. Das halb Verstandene und halb Erfahrene ist nicht die Vorstufe der sondern ihr Todfeind."
Man verkennt Adorno wenn man ihn so betrachtet wie er die Gegenstände betrachtet: ein System dass mehr ist als seine Er versuchte und deswegen sind seine Analysen noch immer aktuell allgemein objektive Thesen aufzustellen sich mit dem befassten was war (und immer noch ist). Dieses Fokussieren auf die selbst und die hemmungslose Kritik ohne dem etwas entgegenzustellen wurde ihm und im übrigen seinen Schülern übel genommen. Selbst Studentenführer Rudi wurde vorgeworfen dies aus dem Mund Rudolf "die liberale Demokratie mag nicht perfekt sein mag fehlerhaft sein doch man vermag in noch zu leben. Herr Dutschke hat ein System vorzulegen dass dies übertrifft." Dutschke hat keine Antwort gewusst die dieses Argument wiederlegen er erkannte vielmehr den Versuch Augsteins sich integrieren: "Wir dürfen auch einem Augstein nicht sich zu integrieren. Wir müssen ihm auch einen Schritt voraus sein denn wenn er sich total zu integrieren dann müssen wir total Aufdecken." Eine sehr kämpferische Perspektive alles allem nicht sehr souverän. Adorno agiert hier wenn er schreibt: "Nicht das Gute sondern Schlechte ist Gegenstand der Theorie." Dieses Schlechte auch erkannt werden da sonst das Leben ist konstatiert er doch in der Minima "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." sagt er auch ganz offen er hätte Problem im Elfenbeinturm zu leben. Eine ganz Dimension haben seine Thesen sicher durch die die Computer und das Internet bekommen da eine total konforme Kultur in der ganzen Welt existiert. Ein Alptraum den Adorno sicher gerne erlebt hätte.
Ansatzpunkt für eine Fortentwicklung seiner Thesen dieses Faktum allemal.
Einige Bemerkungen zur Verwendung dieses Kapitels: diesem Kapitel soll die Abhandlung über die speziellen soziologischen Schriften ihr Ende finden. Diese reicht natürlich nicht aus das gesamte Spektrum Adornos Philosophie zu reflektieren. Dargestellt wurden nur Elemente des Werkes in der Weise in es für mich als Laie und "Adorno- nicht "Kenner" möglich war. Das Werk hat im Angesicht des 100. Jahrestags der Geburt einen Anspruch in all seinen Facetten dargestellt werden. Diesen Anspruch vermag man aber auch des Umfangs den diese Fachbereichsarbeit bietet nicht zu erfüllen. Vielmehr soll vor allem dieser so fragmentarisch er ist als ein Anstoß Nachdenken einerseits und als ein Anstoß zum des gesamten Werkes Adornos sein denn sein verdient häufiger gelesen zu werden.
Adorno konstatierte in seinen Thesen zur den Warencharakter von Kulturgegenständen. Man kann also Kulturprodukten im kommerziellen Sinn reden. Die Situation wie sie sich heute auf dem Kulturmarkt darstellt entspricht in wesentlichen Zügen dem Adorno angemahnt hat. Es soll nun dargestellt welche Folgen ein Handeln ohne Beachtung Adornoscher hatte und wie sich seine Thesen auswirken
Die Kulturindustrie in der Form die erlebt hat war bei weitem nicht so wie die welche man heute erleben kann. Wirkung dieser ist mit ihrer verstärkten Ausprägung stärker geworden. So gibt es heute etwa "Künstler" die marktgerecht auf oberflächliche Ansprüche der hin ausgesucht Musik machen. Dadurch dass der aber nicht dominiert wird von denen die im Gebiet der Musik und der Kultur entwickelt sich eine Verarmung dieser. Am Ende die Kunst "Musik" nur noch ein Rudiment Produktes das keine Rolle mehr spielt. Nunmehr von vielen behauptet es sei freilich so die Musik nicht die innovativste ist doch Erfolg gäbe ihr eine gewisse Daseinsberechtigung. Dem man entgegenhalten dass nicht die Kunst es sollte die vom Publikum gestaltet wird sondern die Kunst ihrerseits in gewisser Weise das gestalten solle. Dabei bezieht man sich auf gesellschaftliche Bedeutung des Kunstwerkes. Diese ist die Mediums der Kritik und eines Mediums der Utopie. Wenn aber dieses Medium konventionalisiert wird auch dessen progressive Wirkung aus. Eine Stagntion zivilisatorischen Entwicklung der westlichen Welt ist die
Diese Argumentationsschiene ist freilich eine elitäre. es genug an freier Kunst gibt dass sich erhält und solange es genügend Menschen die diese wertschätzen und unterstützen solange wird Gesellschaft auch die Kulturindustrie verkraften. (!"DAS IST Dass freie Kunst aber immer weniger vorhanden ist ein Zeichen dafür dass die Gesellschaft ihr Verhältnis zur Kulturindustrie nachdenken sollte.
Dies ist der Punkt in dem Theorie aktuelle Bedeutung hat. Sie ist ein der Analyse für derartige Situationen. Obwohl Adorno einen besseren Weg aufzeigt kann eine Rezeption Schriften hier eindeutig etwas bewegen denn schon Erkennen der Gefahr dieser kulturellen Verarmung wiegt