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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 21. November 2014 

Kumyken


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Die Volksgruppe der Kumyken (Eigenbezeichnung: Qumuq bzw. Qumuqlar ) bewohnt den nördlichen Teil der russischen Teilrepublik Dagestan und weite Teile der tschetschenischen und inguschischen Republik. Auch in Teilen Republik Nordossetien sind sie als Minderheit anzutreffen. Alternativbezeichung íst auch Qumuqi bzw. Kumuki bekannt.

Daneben besiedeln sie auch die Küstenebene Kaspischen Meeres von Derbent bis zur Terekmündung . Da auch die heutigen Türken sie einem ähnlichen Namen bezeichnen ( Kumuk bzw. Kumuklar ) kann man davon ausgehen dass es hierbei um ein traditionelles Alt-Volk des Kaukasus

Laut der Volkszählung des Jahres 1989 bekannten sich noch rund 390.000 Menschen kumykischen Volksgruppe . Doch bereits bei der Volkszählung des 1993 bekannten sich in Russland nur noch Menschen zu dieser Volksgruppe alles zusammen gibt in allen Ländern 282.500 Kumyken. Die Unterschiede sich durch die Tatsache dass es eine "schick" war sich zur kumykischen Gruppe zu nun wird die wahre Volksgruppe angegeben.

Die Volksgruppe der turkstämmigen Kumyken sind auf das engste mit als "Berg-Tataren" benannten Balkaren und Karatschaier verwandt. Auch die Kumyken wurden lange hindurch nur als Tataren Muslime und Berg-Tataren bezeichnet.

Geschichte

Die Kumyken führen sich selbst auf alten Chasaren zurück. Dieses kann allerdings gut sein. nächsten Verwandten sind die Balkaren und Karatschaier . Ihr Siedlungsgebiet fiel im 13. Jhd. das Nogaier-Khanat . (Die Sprache der Nogaier-Tataren nahm z. B. viele Eigenheiten der Sprache an so dass dieses zwischenzeitlich eine des Tatarischen zum Kumykischen darstellt.)

Der Religion nach gehören die Kumyken dem 7. Jahrhundert dem sunnitischen Islam an und bei ihnen herrscht bis ein strenges Vaterrecht vor. Dieses Volk besteht noch überwiegend aus Wanderhirten die die Schafszucht Die halbsesshaften Kumyken betreiben einen bescheidenen Acker- Gartenbau sowie die Bienenaufzucht. Die Sesshaften betreiben und an den Küste des Kaspischen Meeres die Fischerei.

Im Jahre 1944 wurden auch die Kumyken auf einen Stalins nach Zentralasien verschleppt und sie wurden im nördlichen Kasachstan angesiedelt.

Doch bereits im Jahre 1957 kehrten sie in ihre alte Heimat und obschon sie nicht über eine eigene beziehungsweise über ein Autonomes Gebiet im Rahmen verfügen scheint ihre Zukunft als ein türkisches des Kaukasus gesichert zu sein.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Ende der 1980er Jahre schlossen sich auch die Kumyken verschiedenen Bürger-Bewegungen zusammen. Im Jahre 1996 traten auch die Kumyken der UNPO bei.



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