Das Germanische Nationalmuseum (GNM) zeigt exemplarische Gegenstände zur deutschen und Kultur von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Es finden ständig wechselne Sonderausstellungen statt.
St. Lorenz ist ein prachtvoller Kirchenbau der Gotik bildet städtebaulich das Pendant zu St. Sebald der Burg. Der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Bau wurde in den Formen wiederaufgebaut. Im Innern bietet die Ausstattung vielen mittelalterlichen Stücken ein recht geschlossenes Bild. Außenbau sind zahlreiche Stücke in Kopie angebracht.
St. Sebald das Langhaus die Turmuntergeschosse sowie der gehören der spätesten Romanik an der mächtige entstammt der Parlerzeit. Das Bauwerk wurde zunächst erneuert dann im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wieder aufgebaut und seitdem mehrfach restauriert.
Die nach 1945 wiederaufgebaute Nürnberger Burg beherbert heute u.a. eine Zweigstelle des Nationalmuseums (Waffenabteilung Geschichte der Burg) und ist Wahrzeichen der Stadt. Zum Komplex der Burg der wichtigsten Wehranlagen in Europa zählen die Kaiserburg mit der romanischen Doppelkapelle mit dem Sinwallturm und mit spätmittelalterlichen Sälen die östlich vorgelagerte Burggrafenburg und die nordöstlich plazierte Kaiserstallung mit dem Fünfeckigen Turm und dem Luginsland .
Das Rathaus liegt gleich östlich des Chores von Sebald. Von Westen gibt sich das Rathaus immer als imposanter Barockbau des Architekten Jakob d. J. zu erkennen auch wenn es großen Teilen nach 1945 wieder neu aufgebaut musste (dabei wurde es an der Nordseite 2 Fensterachsen verkürzt). Der schöne Innenhof wird als Parkplatz mißbraucht. Die Lochgefängnisse gelten als Touristenattraktion.
Das Albrecht-Dürer-Haus ist ein stattliches Fachwerkhaus mit einer Geschichte. Es liegt hart an der Mauer Tiergärtnertor.
Der Hauptmarkt ist als städtisches Ensemble hervorzuheben zugehörig die Frauenkirche und der Schöne Brunnen ( Rekonstruktion des 19. Jahrhunderts; die originalen Teile im Germanischen Nationalmuseum aufgestellt).
Das Opernhaus ist ein imposanter Bau der Gründerzeit es liegt beim Bahnhof gleich außerhalb Stadtmauer (heute Staatstheater Nürnberg Schauspielhaus und Kammerspiele).
Die äußere Mauer ist wenn auch stark restauriert bzw. wiederaufgebaut im Verlauf fast erhalten; von der inneren Mauer ist der Weiße Turm als ein markanter Punkt zu nennen.
Am westlichen Stadtausgang überspannt die sog. von 1489/94 imposant die Pegnitz; der Schlayerturm achtseitigem Helm schließt sich nördlich an. Stadtseitig ist der Kettensteg den der Mechaniker Johann Kuppler 1824 konstruiert hat (1930 wurden massive hinzugefügt).
Weg auf der Befestigung zur Neutorbastei v. (2004-05-11)
Hinter auf und vor der Mauer in dem stellenweise erhaltenen Graben gibt es zumeist öffentlich zugängliche Spazierwege.
Das ehem. Unschlitthaus wurde 1490/91 aus von Hans Behaim d. Ä. errichtet; mit der Westseite steht es an der Pegnitz. Ein Treppengiebel zeichnet die aus.
Eines der prominentesten Häuser ist das Nassauer Haus . Dieser ehemalige Ministerialenwohnsitz liegt südwestlich der St. Lorenz und ein im Kern hochmittelalterlicher (im unteren Bereich wohl um 1200 jedoch den Öffnungen neuzeitliche Veränderungen). 1945 völlig ausgebrannt Wiederaufbau in historischer Gestalt wurde bis 1967
Wohnhaus Theresienstr.7 Innenhof mit Galerieren mit und offener Wendeltreppe nach SW (2004-01-29)
Das Wohnhaus Theresienstr.7 wurde 1509/12 wohl Hans Behaim d.Ä. erbaut; nach den Kriegsbeschädigungen Teile des Innenhofs wieder aufgebaut.
Aus der Barockzeit hervorzuheben ist das Pellerhaus ; Reste die den Zweiten Weltkrieg überdauert wurden in die Architektur der 50er Jahre
Dehio : Bayern I: Franken 2. Aufl. München 1999 S.676ff.
Günther P. Fehring und Anton Ress Die Stadt Nürnberg. Kurzinventar 2. Aufl. bearb. von Wilhelm Schwemmer Dt. Kunstverl. 1977 [unver. Nachdruck 1982] (= Kunstdenkmale; 10).
Ulrich Großmann und Birgit Friedel: Die Kaiserpfalz Nürnberg Regensburg: Schnell & Steiner 1999 (= Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa. Band 1).
Ulrich Großmann: Die Kaiserburg zu Nürnberg. Literaturbericht und Forschungsstand in: Burgenbau im 13. Jahrhundert München/Berlin 2002 (= Forschungen zu Burgen Schlössern 7) S. 83-98.
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