Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Kupferstecher ist ein mittlerweile nicht mehr sehr grafischer Beruf.
Kupferstecher wurden im 17. und 18. Jahrhundert in Malerwerkstätten und Verlagshäusern in großer beschäftigt um Gemälde zu kopieren oder Illustrationen zu übertragen. Sie waren selber nicht kreativ sondern übertrugen die Arbeiten anderer was aber hohe Anforderungen an ihre zeichnerischen und handwerklichen stellte. Aus diesen Gründen wurden sie aber abwertend und mißtrauisch beobachtet da sie mit Aufkommen des Papier geldes die nötigen Voraussetzungen mitbrachten um als tätig zu werden. Dieses leichte Misstrauen spiegelt in der (meist mahnenden) Anrede "Mein (lieber) und Kupferstecher" wider.