Die Marine des Kurfürstentums Brandenburg entstand im 16. Jahrhundert als die von Brandenburg die auch Herzöge von Preußen und damit polnische Lehnsmänner waren Polen in mehreren Kriegen Schiffe zur Verfügung mussten. Im 18. Jahrhundert nahmen kurbrandenburgische Schiffe mehreren Kriegen in der Ostsee teil. Die Schiffe wurden zum Teil ausgerüstet zum Teil aber auch gemietet. Einer wichtigsten Vermieter war der niederländische Reeder und kurbrandenburgische Marinedirektor Benjamin Raule. Europäisches Aufsehen erregte Vorstoß brandenburgischer Schiffe gegen Spanien 1680 um Subsidiengelder aus vorhergegangenen Kriegen Dabei wurde das spanische Schiff „Karolus Secundus“ Prise aufgebracht.
Kurfürst Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst bezeichnete Schifffahrt und Kommerzien als die vornehmsten Aufgaben Staates. Er betrieb energisch den Erwerb von Kolonien in Übersee. Raule rüstete aus eigenen 1680 eine Afrikaexpedition aus die Stützpunkte in Guinea erwerben konnte. Dort wurde das Fort errichtet das sich bis 1727 gegen konkurrierende Mächte vor allem die halten konnte.
Die Nachfahren Friedrich Wilhelms hatten wenig an dessen überseeischen Erwerbungen und an einer Seemacht. Sein Sohn seit 1701 als Friedrich I. König von Preußen war froh den günstig an die Niederlande verkaufen zu können. Mit der Erhebung zum Königreich Preußen endete zugleich die Zeit Kurbrandenburgischen Marine.