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Kurt Kretschmann


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Kurt Kretschmann (* 2. März 1914 ) gilt als der „ Nestor des Naturschutzes " in Ostdeutschland . Er hat das inzwischen bundesweit gültige erfunden das auf gelbem Hintergrund eine schwarze zeigt.

Biografie

Kretschmann wurde am 2. März 1914 Berlin geboren besuchte die Volksschule und arbeitete nach einer Schneiderlehre als in einer Berliner Firma. Als diese 1933 ihre Produktion auf Uniformen umstellte kündigte überzeugte Pazifist und zog mit einem Freund in Laube in Rüdnitz bei Bernau .

Durch intensives Fasten gelang es ihm 1935 der Einberufung zum Wehrdienst zu entziehen. Er wurde dann 1936 doch eingezogen aber nach fünf Monaten da er als „gefährlich für den Geist Truppe“ galt. Hierauf begab er sich auf Wanderschaft über 12 000 km die ihn Deutschland die Schweiz und Oberitalien führte.

1941 wurde er zur Zwangsarbeit eingezogen und nach Verhören durch die Gestapo 1942 als Wehrmachtssoldat an die Front nach Russland geschickt.

1944 wurde er zum Tode verurteilt. Eine verhinderte die Vollstreckung des Urteils und während Heimaturlaubs desertierte er 1945 .

Seine Erlebnisse in der Laube in und auf der Wanderschaft hatten sein Interesse Naturschutz geweckt. So wurde er schon 1949 Kreisbeauftragter für Naturschutz im Kreis Oberbarnim und 1951 Landesbeauftragter für Naturschutz im Land Brandenburg . 1952 bis 1954 war er Referent für Naturschutz an Akademie der Landwirtschaftswissenschaften in Berlin.

Im Jahr 1950 erfand er das Naturschutzschild das in DDR weit verbreitet und allgemein bekannt war. wurde im Rahmen der Wiedervereinigung überraschend als Symbol übernommen.

Er war Gründer und Leiter der für Naturschutz „Müritzhof“ ( 1954 - 1960 ) und initiierte den „Arbeitskreis zum Schutz Aussterben bedrohter Tierarten“ und den „Arbeitskreis Weißstorch “ und errichtete ein Storchmuseum in Rathsdorf.

Im Jahr 1942 hatte er Erna geheiratet und einen Sohn bekommen der 1945 Für die Familie baute er 1945- 1946 ein Blockhaus in Bad Freienwalde . Dieses baute er ab 1960 zum „ Haus der Naturpflege “ aus das für alle geöffnet war an Naturschutz natürlichem Gartenbau und vegetarischer Lebensweise interessiert waren. 1984 wurde es der öffentlichen Hand übergeben steht auch heute als Museum und Heuhotel Verfügung.

Im Jahr 1993 erhielt er gemeinsam mit seiner Frau den Europäischen Umweltpreis. Kretschmann lebt heute als Ehrenbürger in Bad Freienwalde. Er ist Mitglied Ehrenpräsidium des Naturschutzbundes Deutschland .

Schriften

  • K.Kretschmann„ Landschaftsschutzgebiet Gamengrund-Seenrinne “ VEB Bibliograph. Institut 1957 ISBN B0000BKHMS
  • K.Kretschmann: "Werbellinsee" VEB Bibliograph. Institut 1960 ISBN B0000BPB9F
  • K.Kretschmann und Kurt Steinbring: „ Der Scharmützelsee und Bad Saarow-Pieskow “ VEB Brockhaus 1964 ISBN B0000BN7XM
  • K.Kretschmann: „ Lüge und Wahrheit - Kriegserlebnisse eines deutschen “ VWF 1993 ISBN 3-89700-400-3
  • K.Kretschmann und Helene Walter: „Entstehung der Lehrstätte für Naturschutz ´Müritzhof` “ Verlag Lenover Neustrelitz 1995 ISBN 3-930164-11-6
  • K. Kretschmann und Rudolf Behm: "Mulch total" 3. OLV Organischer Landbau Verlag 2001 ISBN 3-922201-18-0
  • K. Kretschmann David Stile Jeanie Stiles: "Lauben und Hütten" Ökobuch 2002 ISBN 3-922964-84-2

Literatur

  • Marion Schulz: „ Ein Leben in Harmonie. Kurt und Erna - für den Schutz und die Bewahrung Natur “ 1999 ISBN 3-93360-302-1



Bücher zum Thema Kurt Kretschmann

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