Um die Nullstellen einer Funktion f zu finden berechnet man die Lösungsmenge der Gleichung f(x) =0. Wie man dabei vorgeht hängt davon welche Funktion man untersucht.
Um die Extrempunkte einer 2 mal differenzierbaren Funktion f zu finden setzt man die erste Ableitung von f mit Null gleich das heißt man die Lösungsmenge der Gleichung f '( x )=0. Da diese Bedingung nur eine notwendige keine hinreichende Bedingung ist muss man die noch weiter untersuchen z.B. indem man die Ableitung berechnet. Ist diese kleiner als 0 handelt es sich um einen Hochpunkt (lokales ist diese größer als 0 dann liegt Tiefpunkt (lokales) Minimum) vor ist diese gleich dann muß man weitere Untersuchungen vornehmen.
Anschaulich bedeutet f '( x )=0 dass an dieser Nullstelle x N die Tangente waagrecht verläuft d.h. eine von "0" hat.
f ''( x ) kleiner 0 besagt dass die Steigung Tangente in der Umgebung des Punktes x N fällt. Da die Tangente im Punkt N die Steigung 0 hat muß sie x N größer als 0 sein also steigen hinter x N kleiner 0 sein also fallen. Das bedeutet dass die Funktion f(x) vor x N steigt und hinter x N fällt. Damit ist f(x N ) ein Hochpunkt.
Analog folgert man aus f ''( x ) größer 0 dass es sich um Tiefpunkt handelt.
Die Wendepunkte einer 2 mal stetig differenzierbaren Funktion f erhält man indem man die zweite mit Null gleichsetzt d.h. die Lösungsmenge der f ''(x)=0 berechnet. Auch hier hat man es mit einer notwendigen Bedingung zu tun sodass Untersuchungen notwendig sind. Wenn zum Beispiel die Ableitung der Funktion f an der fraglichen Stelle ungleich Null so handelt es sich tatsächlich um eine
Mit der Formel von Cardano durch oder mit dem Wissen dass ganzzahlige Nullstellen Teiler des Konstanten Faktors 8 sind findet man die einzige reelle Nullstelle x 0 = -1:
Die Bedingung für Nullstellen ist f(x) 0. Hierzu genügt es dass der Zähler wird solange nicht zugleich der Nenner 0 Untersuchung des Zählers auf Nullstellen ergibt:
<math>x^3 - 4x^2 + 4x = </math>
<math>x ( x^2 - 4x + ) = 0 </math>
<math> x = 0 </math> oder x = 2 + \sqrt {4-4} = </math> oder <math> x = 2 - {4-4} = 2 </math>
Der Zähler hat eine einfache Nullstelle x = 0 und eine doppelte bei = 2. Beide Stellen liegen im Definitionsbereich. hat also die Nullstellen x 1 = 0 sowie x 2 = x 3 = 2 .
Wir vermerken dass der Zähler demnach Linearfaktoren zerlegt als
An der Stelle x=1 hat der eine zweifache Nullstelle ohne dass zugleich der 0 wird. Es liegt also eine Polstelle bei x=1 vor. (Sollte der Zähler auch 0 so muss für eine Polstelle die Ordnung Nennernullstelle größer als die Ordnung der Zählernullstelle
Hierfür muss f '(x) = 0 Es genügt die Nullstellen des Zählers zu
<math> ( x - 2 )( - x + 2 ) = 0
hat die Lösung x = 2. zweite Klammer hat keine reellen Lösungen. x 2 liegt im Definitionsbereich. Der Funktionswert an Stelle ist f(2) = 0 da oben eine Nullstelle bei x=2 erkannt wurde. Die Ableitung ist an dieser Stelle f''(2) = > 0 es handelt sich also um Tiefpunkt bei (2|0) .
Hierzu muss f ''(x) = 0 Es genügt wieder die Nullstellen des Zählers untersuchen.
<math> - (x-4) = 0 </math>
hat eine Lösung bei x = x = 4 liegt im Definitionsbereich. Der an dieser Stelle ist f(4) = 4 / 9 . Die dritte Ableitung an dieser Stelle f'''( 4 / 9 ) = 129 12 also ungleich 0. liegt ein Wendepunkt bei (4| 4 / 9 ) .
An der Polstelle also bei x 1 liegt eine senkrechte Asymptote. Da der des Zählers (3) größer ist als der Nenners (2) wird f(x) gegen ∞ gehen x gegen ∞. Die Differenz 3-2=1 gibt dass sich der Graph an eine lineare (Gerade) asymptotisch annähern wird. Die Geradengleichung folgt Polynomdivision :