Die Kurzschnauzendelfine ( Lagenorhynchus ) sind eine Gattung der Delfine die durch einen nicht so deutlich Kopf abgesetzten Schnabel gekennzeichnet sind. Sie haben kleine Verbreitungsgebiete und können zwar regional recht sein sind aber global gesehen von geringerer als beispielsweise Gemeiner Delfin Großer Tümmler und Fleckendelfine .
Der Weißschnauzendelfin ( Lagenorhynchus albirostris ) ist ein mit 3 m Länge großer Delfin der im nördlichen Atlantik beheimatet Während man Delfine für gewöhnlich mit tropischen in Verbindung bringt ist diese Art in Gewässern zwischen Island und Grönland am häufigsten. Daneben lebt er auch kanadischen und skandinavischen Küsten und ist seit in der nördlichen Nordsee heimisch. Neuerdings wird er immer häufiger in der südlichen Nordsee und in der gesehen. Ob es sich dabei um eine des Verbreitungsgebiets handelt ist nicht gesichert; manche es auch für möglich dass der Weißschnauzendelfin immer auch hier vorkam aber mit dem Schweinswal verwechselt wurde.
Weißschnauzendelfine sind scheue Tiere die nicht und niemals auf den Bugwellen von Schiffen Aus diesem Grund ist dieser Delfin kaum obwohl er in unmittelbarer Nähe deutscher Küsten
Der Weißseitendelfin ( Lagenorhynchus acutus ) ist der vorgenannten Art sehr ähnlich lebt in einem nahezu identischen Verbreitungsgebiet im In der Nordsee ist diese Art allerdings ein Irrgast. Der Weißseitendelfin hat beiderseits der je einen weißen Fleck durch den er identifizieren ist. Ansonsten ist er oberseits dunkelgrau unterseits weiß. Wie der Weißschnauzendelfin ist er scheues Tier das sich in einiger Entfernung Küste aufhält und niemals Schiffen folgt.
Der Weißstreifendelfin ( Lagenorhynchus obliquidens ) lebt in kühlen und gemäßigten Breiten Pazifik . Bei ihm ist die Unterseite cremeweiß die Oberseite schwarzgrau und beide Bereiche sind voneinander abgegrenzt. Kennzeichnend für die Art ist grauweißer Bereich der sich von der Schnauze das Auge zu den Flanken zieht sowie weiterer vor der Schwanzflosse.
Weißstreifendelfine leben in großen Schulen. Sie sehr aktive Tiere springen gerne und folgen Mit den Jahreszeiten unternehmen sie Wanderungen. Die verbringen sie zwischen Kamtschatka und Alaska manche sogar in der Beringsee . Im Winter leben sie in den zwischen Japan und Kalifornien . Das ganze Jahr über ziehen sie offene Meer der Küstennähe vor.
Der Schwarzdelfin ( Lagenorhynchus obscurus ) ist mit der vorgenannten Art sehr verwandt. Wie diese ist er ein sehr Delfin der die Nähe von Schiffen sucht auf deren Bugwellen reitet. Er ist in und kalten Gewässern der Südhalbkugel verbreitet. Am ist er dabei rund um Neuseeland sowie an den Küsten Chiles und Argentiniens. Eine kleine Population gibt auch vor der Küste Namibias .
Der Name "Schwarzdelfin" ist etwas unglücklich Diese Art ist unterseits weiß und oberseits Es gibnt außerdem einen hellgrauen Bereich der der Schnauze zu den Flanken reicht sowie weiteren zwischen der Flanke und dem Schwanzansatz. Rückenflosse ist zweifarbig mit einem dunklen Vorder- einem hellen Hinterende.
Wegen ihrer Aktivität und Springfreudigkeit ist Schwarzdelfin sehr beliebt bei Naturtouristen. Da er nahe der Küste lebt ist er leicht erreichen. In Kaikoura in Neuseeland lebt ein Ort vom touristischen Angebot der Ausflugsfahrten zu Schulen der Schwarzdelfine (dort "Dusky Dolphins").
Der Peale-Delfin ( Lagenorhynchus australis ) ist in kühl-gemäßigten Meeren rund um Chile und die Falklandinseln beheimatet. In der gleichen Gegend lebt Schwarzdelfin mit dem der Peale-Delfin leicht verwechselt kann. Von diesem unterscheidet sich der Peale-Delfin allem durch ein weißes Band das hinter Rückenflosse beginnt und dann an beiden Flanken Richtung der Schwanzflosse verläuft. Peale-Delfine sind aktive springfreudige Delfine die oft den Schiffen folgen.
Der Stundenglasdelfin ( Lagenorhynchus cruciger ) bewohnt die antarktischen Meere. Er wird nur selten gesehen aber im Südpolarmeer nicht selten zu sein. Walfängern wurde er manchmal "Seeskunk" genannt da Färbung an einen Skunk erinnert: Ein deutlicher weißer Streifen verläuft Auge entlang der Flanke zum Schwanzansatz; er anfangs breit verdünnt sich unterhalb der Rückenflosse verbreitert sich dann wieder so dass die dieses Streifens an eine Sanduhr erinnert. Wenn ins Südpolarmeer kommen reiten diese Delfine manchmal ihren Bugwellen.