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Kyoto-Protokoll


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Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Abkommen der UN Organisation UNFCCC zum Klimaschutz . Es schreibt verbindliche Ziele für die des Ausstoßes von so genannten Treibhausgasen fest welche als Auslöser der globalen Erwärmung gelten. Die Zunahme dieser Spurengase zu vor allem Kohlendioxid (CO 2 ) Methan und die Ozon zersetzenden FCKW (Fluorchlor- Kohlenwasserstoffe ) zählen wird großteils auf menschliche Aktivitäten

Das Protokoll wurde in der japanischen Kyoto verhandelt und 1997 verabschiedet. Das Abkommen tritt jedoch erst Kraft wenn 55 Staaten welche zusammen mehr 55 % der Kohlenstoffdioxid -Emissionen (bezogen auf 1990) der Industrieländer verursachen Abkommen ratifiziert haben.

Aktueller Status des Protokolls

Deutschland hat das Protokoll endgültig am 26. April 2003 ratifiziert alle anderen EU -Staaten folgten bis spätestens zum gemeinsamen Termin 31. Mai 2003. Derzeit (Stand 05. September liegt die Zahl der Staaten die das ratifiziert haben bei 117. Das entspricht etwas 44 %.

Sobald auch Russland das für 17 4 % der von 1990 verantwortlich war die Ratifizierung abschließt die Grenze von 55 % überschritten und Kyoto-Protokoll würde in Kraft treten. Mit Rücksicht die diplomatischen Beziehungen zu den USA hält Russland mit der Ratifizierung mindestens bis zur im November 2004 in den USA zurück. einer Wiederwahl von Bush wird eine Ratifizierung durch Russland sehr Wird ein demokratischer Präsident gewählt und revidiert Haltung der USA zum Kyoto-Protokoll oder toleriert die Ratifizierung durch Russland steigt die Wahrscheinlichkeit Ratifizierung durch Russland. Außerdem erwirtschaftet Russland ca. Hälfte seiner Devisen durch den Verkauf fossiler Energieträger wie Kohle Holz oder Erdöl . Dadurch ist das Interesse an Maßnahmen Energieeinsparungen verursachen würden gering.

Russland hat das Kyoto-Protokoll aber auch kategorisch abgelehnt. Als potentielles Geberland im Emissionsrechtehandel nutzt Russland seine Schlüsselrolle als Druckmittel Zugeständnisse in anderen Bereichen der Diplomatie (Zum Beispiel WTO-Beitritt oder Abnahmeverpflichtungen für Um sich diesem politischen Kalkül nicht unterwerfen zu müssen und aufgrund Dringlichkeit des Klimaproblems hat sich die EU mit einigen anderen Staaten darunter Kanada und Japan auf ein "Kyoto light" geeinigt. Auch ohne Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls diese Länder ihre zugesagten CO 2 -Minderungsziele bis 2012 erreichen. Hierzu wird z.B. ein Emissionsrechtehandel in Europa etabliert. Der Emissionsrechtehandel ist eines der wesentlichen Emissionssenkungs -Instrumente die im Kyoto-Protokoll verankert sind. Daneben es zwei weitere wesentliche Instrumente sog. flexible zur Durchführung der Maßnahmen zur Bekämpfung des Als "Joint Implementation" werden kooperative Maßnahmen zweier mehrer)Industrieländer bezeichnet die sich beide anrechnen lassen Von "Clean Development Mechanism" spricht man wenn Industrieland Maßnahmen zur CO 2 -Reduktion in einem Entwicklungsland durchführt. Da der der Emissionsreduktion weitgehend unerheblich ist und jegliche einen positiven Einfluss auf die Weltklimaentwicklung hat so kostengünstigere Lösungen verwirklicht werden die damit auch politisch leichter durchsetzbar sind.

Die USA und Australien haben als wichtige Industrienationen das Kyoto-Protokoll unterschrieben aber letztlich nicht ratifiziert . Die USA allein sind im Durchschnitt Treibhausgase für etwa 36% des globalen Ausstoßes verantwortlich (in etwa der doppelte der 25 EU-Staaten).

Deutschland hat sich verpflichtet seinen Ausstoß den betreffenden Gasen von 2008 bis 2012 um 21 Prozent gegenüber dem Stand 1990 zu senken. Zwar ist schon einiges - doch der restliche Weg zu diesem kostet die Wirtschaft wesentlich mehr als bisher und auch politische mehr Mut oder Überzeugungskraft. Um den vorhandenen Willen vieler Ratifikationsstaaten zu nützen müssten wirtschaftlichen Nachteile von einseitigen Maßnahmen wenigstens teilweise werden.

Siehe auch: Klima Globale Erwärmung Treibhausgas Emissionsrechtehandel Liste Internationaler Umweltabkommen

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