Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Lärm (v. frühneuhochdt.: larman Geschrei siehe: Alarm ) werden Geräusche ( Schall ) bezeichnet die durch ihre Lautstärke und für den Menschen und die Umwelt störend bzw. belastend wirken. Dabei hängt von der Verfassung den Vorlieben und der eines Menschen ab ob Geräusche als Lärm werden.
Lärm wird üblicherweise in dB ( Dezibel ) bzw. in der nach der Gehörempfindlichkeit normierten dBA -Skala gemessen. Beide Skalen sind logarithmisch eine um 10 dBA bedeutet eine Verdopplung des Lautheitseindrucks aber eine Verzehnfachung des physikalischen Schalldrucks . Ein weiteres Maß ist die Lautheit die in sone gemessen wird.
Anmerkung: Der Begriff der Verdopplung oder Halbierung Lautheit ist zumindest recht schwammig. Wer weiß wirklich genau wann ein Ton halb so ist? Das entspricht dem unmöglich genauen Urteil eine Tasse Kaffee halb so heiß empfunden Darum sollte diese theoretische Lehre nicht allzu genommen werden. Die Bewertung gehört eben zur
Lärm kann unterschiedlichen Erzeugerquellen zugeordnet werden:
Es spielen viele Geräusch-Faktoren eine Rolle: Beispiel der Zeitpunkt im Tagesverlauf und besonders den Abend- und Nachtstunden fühlen sich Menschen Lärm belästigt. Unterscheidung:
die dynamischen Eigenschaften: damit ist der von laut und leise gemeint.
die Frequenz: hohe laute Töne sind als tiefe laute Töne
die soziale Bewertung: Kirchenglocken stören weniger ein laufender Motor
die persönliche Bewertung: Lärm bedeutet für jede etwas anderes
Von Lärmbelästigung wird dann gesprochen wenn eines auftretenden Geräusches eine Aktivität unterbrochen bzw. wird. Besonders lärmempfindlich reagieren Personen:
wenn die sprachliche Kommunikation gestört wird; ein lautes Gespräch am Nachbartisch das Zuhören
wenn sie Denkleistungen erbringen; z.B. auswendig von Texten oder lernende Kinder in lauten
wenn sie schlafen wollen. Lärm kann sprachliche Kommunikation beeinträchtigen Gedankengänge unterbrechen Entspannung verhindern das Einschlafen und Durchschlafen erschweren.
Bereits ab 85 dBA ist das Gehör gefährdet. Wirkt Lärm dieser Stärke über auf einen Menschen ein ist mit Schwerhörigkeit rechnen. Schon einmalige Lärmereignisse mit hohem Schallpegel (über 120 dB(A)) können direkt das schädigen und zur Taubheit führen.
Häufige Lärmereignisse (z.B. durch Fluglärm ) können bereits bei weitaus niedrigeren Schallpegeln Gesundheit gefährden. Angriffspunkt des Lärms ist dabei das Ohr sondern die Störung des Gleichgewichts von Stresshormonen insbesondere Cortisol und andere Corticosteroide.
So führt nächtlicher Lärm bereits bei von unter 45 dBA zu Gesundheitsgefährdungen wenn die Einzelpegel um mehr als 3 dBA Lärmhintergrund unterscheiden.
Bereits bei einem Schalldruckpegel ab 55 kann ein Geräusch als Belästigung empfunden werden. dieses über einen längeren Zeitraum an werden Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden verringert. Schon Geräusche 65 bis 75 dBA bewirken im Körper Stress . Dieses kann zu hohem Blutdruck Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt führen. Lärm kann auch für eine der Magensekretbildung sorgen und Ursache von Magengeschwüren sein.