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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 23. November 2014 

Löschmittel


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Löschmittel der Feuerwehr haben die Aufgabe brennende Stoffe unter Berücksichtigung ihrer Brandklasse zu löschen .

Jedes Löschmittel besitzt eine Hauptlöschwirkung und eventuell Nebenlöschwirkungen .

Eine falsche Auswahl des Löschmittels kann Folgen haben. Zum Beispiel reagieren einige chemische Stoffe mit Wasser .

Feuerlöscher können je nach Bauart verschiedene Löschmittel

Inhaltsverzeichnis

Wasser

Das Löschmittel Wasser ist geeignet für die Brandklasse A. Das Löschmittel hat gegenüber anderen Vorteile: es ist preisgünstig nicht giftig nicht meistens ausreichend vorhanden und gut förderbar.

Hinweise

Wasser darf nicht bei brennenden Metallen benutzt werden da die enorme Hitze Wasser chemisch aufspalten würde und sich Knallgas entwickeln würde. Bei Schornsteinbränden würde Wasser großem Druck verdampfen 1 Liter Wasser ergibt Liter Wasserdampf und einen Schornstein zerstören. Bei Bränden Fetten und Ölen mit Temperaturen oberhalb von 100 °C zu beachten dass ein Ölnebel entsteht der explosionsartig verbrennt da bei Kontakt das Wasser verdampft das Öl verspritzt. Die elektrische Leitfähigkeit von Wasser birgt die Gefahr Hochspannung in Kontakt zu kommen und einen Schlag zu erleiden.

Hauptlöschwirkung : Abkühlung Nebenlöschwirkung : Erstickung

Löschpulver

Löschpulver ist ein Gemenge pulverförmiger Chemikalien das eine Verbrennung unterbindet. Die Unterbindung geschieht entweder durch und/ oder Inhibition . Es werden drei Arten differenziert.

Bezeichnung geeignet für Brandklasse Löschwirkung
ABC-Pulver A B C Inhibitionswirkung Stickwirkung
BC-Pulver B C Inhibitionswirkung
D-Pulver (Metallbrandpulver) D Stickwirkung

Löschschaum

Löschschaum ist ein Löschmittel das durch zusetzten Schaumbildners zum Wasser mit anschließend zugeführter Luft wird. Löschschaum wirkt erstickend indem er eine Schicht über den brennbaren Stoff legt. Je nach dem Verhältnis des werden drei Arten unterschieden.

Bezeichnung Verschäumungszahl
Schwerschaum 20fache Verschäumung
Mittelschaum 20fache bis 200fache Verschäumung
Leichtschaum mehr als 200fache Verschäumung

Hauptlöschwirkung : Erstickung Nebenlöschwirkung : Kühlung

Druckluftschaum

Das Druckluftschaum -Verfahren (auch bezeichnet als CAFS : C ompremated A ir F oam S ystem) unterscheidet sich durch die Art der der zur Schaumbildung benötigten Luft . Wie der Name sagt wird die als Druckluft dem Wasser-Schaumgemisch zugeführt. Dies geschieht Feuerwehrfahrzeug beziehungsweise bei stationären Anlagen an einer Pumpe bzw. einem Schaummittelzumischer. Bei herkömmlichen Verfahren die Luft erst am Schaumrohr aufgenommen werden.

Netzmittel

Netzmittel ist ein Zusatz zum Löschwasser die Herabsetzung der Oberflächenspannung des Wassers. Normalerweise das als Schaumbildner genutzte Mittel auch hierfür es wird dann lediglich keine Luft zugeführt.

Netzmittel wird zugesetzt um ein Eindringen Löschmittels in das Brandgut zu erreichen. Damit auch tief oder versteckt liegende Glutbrände wie zum beispiel im Humusboden im Wald oder Spänebunkern auftreten erreicht werden.

Kohlendioxid

Da Kohlendioxid sauerstoffverdrängend wirkt erstickt es einen Brand . Es ist für die Brandklasse B und C geeignet. Bei der sollte besonders darauf geachtet werden dass Kohlendioxid Atemgift ist und auf das Atemzentrum von Mensch und Tier wirkt. Es wir vor allem auch elektrischen Anlagen eingesetzt da es im gegensatz allen Wasser basierten Löschmitteln und den meisten nicht elektrisch leitend ist.

Hauptlöschwirkung : Erstickung Nebenlöschwirkung : Kühlung

Halon

Halone sind aufgrund ihrer umweltschädigenden Wirkungen nicht als Löschmittel zugelassen.

Hauptlöschwirkung : Inhibition .

Alternative Löschmittel

Behelfmäßig kann bei Metallbränden auch Zementpulver trockener Sand Schweröle oder Graugußspäne als Löschmittel werden.

Siehe auch



Bücher zum Thema Löschmittel

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