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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Lötzinn


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Eine handelsübliche Rolle Lötzinn

Lötzinn ist häufig eine zum Löten benutzte Legierung aus Zinn und typischerweise Blei.

Angestoßen durch die Bleiverbots-Aktivitäten in der (WoHS) laufen derzeit Umstellungen auf "Bleifreie Lote". kommen zunehmend Reinzinn Zinn- Kupfer -Lote und Zinn- Silber -Lote zur Anwendung.

Die Auswahl welche Lot-Legierung für welche verwendet wird ist z. B. vom Benetzungverhalten Schmelzpunkt der Alterungs- und Rißbeständigkeit und dem abhängig.

Elektronik

In der Elektronik wird Lötzinn zum leitenden Verbinden von mit einer Leiterplatte oder zum Verbinden von Kabeln untereinander oder mit Steckern verwendet.

Bei der Lötung verwendet man üblicherweise Legierung aus 60 % Zinn 38 % und 2 % Kupfer und einen Lötdraht 1 0 bis 1 5 mm Durchmesser (Schmelzpunkt ca. 185 °C ). Im Inneren des Drahtes befindet sich sogenannte Seele ein Flussmittel wie z. B. Kolophonium . Dieses schmilzt bereits vor dem Zinn löst eine auf den zu verlötenden Materialien vorhandene Oxidationsschicht auf.

Zum Löten verwenden man einen Lötkolben oder für größere Lötstellen z. B. dicken Kabeln auch eine Lötpistole.

Bei Lötbädern finden Lote in Stangen- in Barrenform Verwendung.

Beim Löten von SMD -Schaltungen kommt Lötzinn in Pastenform zum Einsatz. wird Lotpulver mit einem pastösen Flussmittel gemischt.

Installation

Lötzinn wird ebenfalls zum Verbinden von oder Dachrinnen aus Kupfer verwendet. Hierbei benutzt eine Legierung aus 40 % Zinn und % Blei. Wegen der starken Wärmeableitung ist Löten ein leistungsfähiger Lötkolben mit ca. 150 200 W oder ein Gasbrenner notwendig. Die hier Flussmittel sind deutlich aggresiver.




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