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Lüttingen


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Lüttingen ist eine Ortschaft am linken Niederrhein westlich von Wesel und gehört zur Stadt Xanten .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Begründung Lüttingens geht auf eine des Kölner Erzbischofs Bruno im Jahre 965 zurück. Er vermachte der Benediktiner-Abtei St. Pantaleon in Köln seinen Hof "Lidron" (aus dieser Bezeichnung später die Ortsbezeichnung "Lüttingen"). Die Mönche ließen hier nieder besiedelten das Gebiet und errichteten Heiligtum unter dem Patronat des heiligen St. Pantaleon .

Neben der Landwirtschaft war der Fischfang über Jahrhunderte die Lebensgrundlage der "Lüttingse wie die Bewohner ebenfalls genannt werden. Die urkundliche Erwähnung der Lüttinger Fischerei stammt aus dem Jahre 1236 .

Die jetzige Lüttinger Kirche deren Turmhelm im zweiten Weltkrieg abgesprengt erstand um 1473 der Chorbau ist älter und wurde wieder auf den ältesten Fundamenten aufgebaut.

Im Jahre 1965 wurde die Tausendjahrfeier des Fischerdorfes Lüttingen zweijähriger Vorbereitung) über eine Woche lang gefeiert.

Im Jahre 2000 betrug die Bevölkerung Lüttingens knapp 2.100 Einwohner . Die Stadtentwicklung der Stadt Xanten plant jedoch die um die Ortschaft Flächen als Baugebiet auszuweisen und somit Lüttingen zu vergrössern.

Wappen

Das Lüttinger Wappen zeigt einen springenden Salm der auf die früher Lüttinger Fischerei Der grüne Hintergrund verweist auf die Landwirtschaft als Haupterwerbszweig. Die Farben rot und des Fisches verweisen auf die Zugehörigkeit zum Herzogtum Kleve .

Geographie

Lüttingen liegt in der niederrheinischen Tiefebene von Wesel . Dabei gehört es zur Stadt Xanten ist im Westen von der Xantener Südsee einem Teil des Freizeitzentrum Xanten im Norden durch den Rhein im Osten durch die Ortschaft Beek im Süden durch die Stadt Xanten begrenzt.

Sehenswürdigkeiten

  • Lüttingen hat Anteil am Freizeitzentrum Xanten kurz FZX einem Naherholungszentrum und soll naher Zukunft einen Sport- und Freizeit-Hafen an Xantener Südsee bekommen.
  • Sechs Fischer entdeckten im Jahre 1858 den sogenannten " Lüttinger Knaben " einen in Bronze gegossenen nackten Knaben mit lockigem Haar vermutlich aus der Römerzeit. Schließlich kam der Lüttinger Knabe " ins Pergamonmuseum nach Berlin wo er heute noch der sehr allgemeinen Bezeichnung " Niederrheinischer Knabe " zu sehen ist. Eine Abbildung des Lüttinger Knaben " hat der Heimat- und Bürgerverein Lüttingen eigener Regie gefertigt und in einem Rondell vor dem Dorfplatz aufgestellt.




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