Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Lützowsche Freikorps war in den Befreiungskriegen eine Freiwilligeneinheit des preußischen Heeres unter Befehl des Generals von Lützow .
Lützows Truppe wurde im Februar 1813 mit offizieller Billigung unter dem Namen Königlich Preußisches Freikorps von Lützow als reguläre Truppe des preußischen Heeres Die Lützow'schen Jäger waren daher weder Guerilleros noch Partisanen noch Irreguläre. Es dienten jedoch ausschließlich (darunter viele Studenten) und sogenannte Selbstversorger – Soldaten empfingen keinen Sold rüsteten sich selbst und kleideten sich selbst ein. Ihre schwarzen mit den roten Aufschlägen und goldfarbenen Knöpfen das Vorbild für die Farben der Burschenschaft und somit zu den Farben der deutschen Nationalflagge schwarz-rot-gold. Die Farbe der Uniformen rührte dass Schwarz die einzige Farbe war mit sich durch Einfärbung der Alltagskleidung eine einheitliche herstellen ließ.
Im Freikorps wurden neben Preußen auch anderer deutscher Staaten aufgenommen die Angehörige der Rheinbundstaaten oder gar französische Untertanen waren (wie Einwohner des Herzogtums Oldenburg das seit 1811 Teil des Kaiserreichs Frankreich war). Insgesamt dienten 4000 Freiwillige im wobei die Kavallerie eine Stärke von etwa 400 und Infanterie von etwa 2000 Mann besaß. Neben Freikorps Lützow war eine Vielzahl ähnlicher Einheiten zum Beispiel die Freischar von Schill (geführt Heinrich von Schill dessen Bruder Ferdinand von Schill 1809 vergeblich einen Aufstand gegen die Franzosen begann) das Hellwigsche Freikorps das Ausländer-Bataillon Reuß oder die Russisch-Deutsche Legion im russischen gebildet aus preussischen Gefangenen später Deutsche Legion. größere Bekanntheitsgrad der Lützower rührt nicht zuletzt ihren prominenteren Mitgliedern wie beispielsweise der 1813 Dichter Theodor Körner der Dichter Friedrich Friesen "Turnvater" Friedrich Ludwig Jahn und Joseph von Eichendorff der bedeutendste Dichter der deutschen Romantik.
Das Freikorps Lützow nahm an zahlreichen und Schlachten teil. Neben Streifzügen in Sachsen und Thüringen die bis nach Bayern führten kämpfte die Truppe im "Herbstfeldzug" 1813 die Elbe flussabwärts und eroberte zusammen mit Kosaken Bremen musste aber die Stadt umgehend räumen als französische Verstärkung anrückte. Später fochten meistens mit Kosaken in Westfalen Schleswig-Holstein und am Rhein . Teile der Kavallerie waren Anfang 1814 den Niederlanden und Nordostfrankreich eingesetzt.
Nach der Niederlage Napoleons und dem der Alliierten Truppen in Paris 1814 wurde das Korps aufgelöst und in Infanterie-Regiment Nr. 25 und das Ulanen-Regiment Nr. umgewandelt. Nach Napoleons Rückkehr aus der Verbannung März 1815 wurden auch die beiden Lützower wieder eingesetzt und nahmen auch an der Schlacht von Waterloo am 17. und 18. Juni 1815 teil die zur endgültigen Niederlage Napoleons Lützow selbst wurde bereits in der Schlacht Ligny am 16. Juni 1815 schwer verwundet gefangen genommen.