Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Laevicaudata


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Laevicaudata
Überstamm : Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm : Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Klasse : Krebstiere (Crustacea)
Ordnung : Krallenschwänze (Onychura)
Ordnung : Laevicaudata
Familie : Lynceidae
Arten
  • Lyncaeus brachyurus

Die Laevicaudata stellen eine Ordnung oder Unterordnung der Krallenschwänze (Onychura) innerhalb der Blattfußkrebse (Branchiopoda) dar. Weltweit sind etwa 40 der Laevicaudata bekannt die alle in die Lyncaeidae gestellt werden.

Wie die Spinicaudata leben die Laevicaudata vor allem am und im Schlamm von Kleingewässern die regelmäßig

Inhaltsverzeichnis

Bau der Spinicaudata

Spinicaudaten erreichen meist Körperlängen von etwa Millimetern wobei die Männchen deutlich kleiner sind die Weibchen. Wie fast alle Angehörigen der ist der Körper der Tiere von einer Schale (Carapax) umgeben der Kopf trägt einen Kopfschild welcher gelenkig mit dem Carapax verbunden Die Schale weist keine oder nur undeutliche auf und wird mit einem Schließmuskel zusammengehalten.

Der Rumpf (Thorax) der Laevicaudata besteht Weibchen aus 12 Segmenten beim Männchen aus Jedes Segment trägt 1 Paar Blattbeine deren gegliederter Aufbau nur noch schwer zu erkennen Durch den Ruderschlag der Beine wird ein erzeugt der sauerstoff- und nahrungsreiches Wasser in zentral gelegene Nahrungsrinne und zu den Kiemen Nahrungspartikel werden über Borsten ausgefiltert und nach zur Mundöffnung transportiert. Das letzte Segment ( Telson ) trägt keine starken Klauen und ist von kleinen Stacheln besetzt.

Die 2. Antenne der Tiere ist kräftig und zweiästig und dient als Schwimmbein diesem Grund trägt sie zahlreiche lange Schwimmborsten. Laevicaudaten besitzen ein Paar Facettenaugen sowie ein Naupliusauge mit 4 Becherocellen.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Fortpflanzung ist bei allen Laevicaudaten Bei den Männchen sind die ersten beiden zu Greiforganen umgewandelt mit denen sie die zur Kopulation festhalten können.

Das Weibchen befestigt die Eier in Eiballen an den 9. und 10. Beinpaaren entlässt sie bei der nächstfolgenden Häutung. Die sind trockenresistent und können im trockenen Boden Zeit überleben. Aus den Eiern schlüpfen keine Naupliuslarven sondern weiter entwickelte Larven mit einem und seitlichen Zipfeln am Vorderende.

Systematik der Laevicaudata

Die Laevicaudata wurden früher gemeinsam mit Spinicaudata zu den Muschelschalern (Conchostraca) zusammengefasst diese stellt jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit keine natürliche dar.

Weiterführende Literatur:

Ax P (1999): "Das System der II. Ein Lehrbuch der phylogenetischen Systematik"; Gustav Verlag.

Gruner HE (1993):"Klasse Crustacea"; in Gruner (Hrsg.): "Lehrbuch der Speziellen Zoologie Band I Teil: Arthropoda (ohne Insecta)"; Gustav Fischer Verlag

Oleson (1998): "A phylogenetic analysis of Conchostraca and Cladocera (Crustacea Branchiopoda Diplostraca)." Zool. Linn. Soc. London 122 491-536

Roessler (1995): "Review of Colombian Conchostraca - ecological aspects and life cycles - Cyclestheriidae"; Hydrobiologia 298 113-124

Schminke HK (1997): "Crustacea Krebse"; in Rieger (Hrsg.): "Spezielle Zoologie Teil 1: Einzeller Wirbellose Tiere"; Gustav Fischer Verlag




Bücher zum Thema Laevicaudata

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Laevicaudata.html">Laevicaudata </a>