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Lagerstätte


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Unter Lagerstätten versteht man ober- oder unterirdische natürliche Vorkommen von Rohstoffen deren Abbau sich wirtschaftlich lohnt.

Die Rohstoffe haben sich durch geologische Vorgänge wie Verwitterung Sedimentation oder Tektonik gebildet oder biochemisch über Lösungsmittel oder Verdampfung angereichert. Wichtige Lagerstätten betreffen:


Viele Lagerstätten reichern sich durch Poren hohen Druck (Erdöl) oder Verkohlung an. Die Stoffanreicherung auch durch Biochemie erfolgen z.B. bei Kalk Kieselgur Zink (Quallen) oder manchen Schwermetallen (Eisen Kupfer Mangan ).
Häufiger entstehen Erzlagerstätten aber durch Oxidation . Andererseits sind etwa 20 Elemente schon in Eruptivgesteinen viel höher konzentriert als im Mittel. abbauwürdig zu sein muss sich aber z.B. Kupfer noch 200-fach anreichern Blei um 2000. erfolgt das durch Schwefelverbindungen ( Sulfide ).

Oberflächennahe Lagerstätten werden im Lauf der Geschichte oft zufällig entdeckt andere durch Auffälligkeiten Geländeform Bewuchs Geruch etc. oder durch Ausbisse.
Für tiefer gelegene Rohstoffe tritt die Geophysik auf den Plan. Wichtige Methoden der sind Gravimetrie Seismik Magnetik elektrische und Radarverfahren .

Siehe auch Bauwesen Geologie Geophysik Hydrogeologie Lagerstättenkunde Metallurgie Verhüttung usw.



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