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Lakehurst


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Die Artikel beschäftigt sich mit dem Ort Lakehurst in den USA. Für Informationen über Musikband siehe: Lakehurst (Band).

Lakehurst ist ein Ort im amerikanischen Bundesstaat New Jersey nahe New York . Er hat 2522 Einwohner (Volkszählung 2000 ) und ist Standort eines Stützpunktes der (Naval Air Engineering Station Lakehurst). Aufgrund seiner nennt sich der Ort selbst "Airship Capital the World".

Lakehurst wurde 1841 gegründet und war lange Zeit nur kleiner Ort dessen wichtigstes Kapital seine Lage einer Bahnlinie war. Um die Jahrundertwende 19. / 20. Jahrhundert wurde Lakehurst als Kur- und Ferienort

1919 begann in Lakehurst die Zeit der Luftschiffe . Am 16. Mai 1919 entschied der verantwortliche Minister der Marine Franklin D. Roosevelt 688 Hektar Land (1700 acres) in Lakehurst für Verwendung als Luftschifffeld zu kaufen. Die US-Marine mit den Konstruktionsarbeiten für eine Luftschiffhalle die Platz für zwei Starrluftschiffe bot. Der Bau begann im September 1919 . Diese Halle (Hangar No. 1) wurde Sommer 1921 fertiggestellt. Die anderen Gebäude des Flugplatzes am 28. Juni 1921 in Auftrag gegeben. Sie waren für Offiziere und 230 Rekruten ausgelegt.

Das in Großbritannien unter der Bezeichnung R38 (US-Bezeichnung ZR-2 ) für die USA gebaute Luftschiff sollte erste "Bewohner" des neuen Marine-Flugfeldes werden. Es jedoch während der Testfahrten im August 1921 in England zerstört.

Daher war das erste Luftschiff das nutzte die im Hangar No. 1 gebaute im September 1923 erstmals fahrende ZR-1 "USS Shenandoah" . Der Bau von ZR-1 sollte der Grundstein für eine amerikanische sein. Die USS Shenandoah dominierte die Luftschiff-Szene in Lakehurst von 1923 bis 1925 . 1925 wurde sie über Ohio in schweren Turbulenzen zerstört.

ZR-3 "USS Los Angeles" das in Deutschland von Zeppelin als Kriegsreparation für den Ersten Weltkrieg gebaute Amerikaluftschiff brachte der US-Marine in Lakehurst ab Oktober 1924 viel Erfahrung im Umgang mit Starrluftschiffen. USS Los Angeles unternahm 331 Fahrten mit 4181 Flugstunden sie im Juni 1932 ausgemustert wurde. Sie war das erfolgreichste Starrluftschiff. Sie wurde noch 7 Jahre lang Bodenversuchsobjekt benutzt bevor sie Ende 1939 im Hangar No. 1 demontiert wurde.

Danach (ab Oktober 1931 ) wurde Lakehurst Heimatflugplatz für die in gebaute ZRS-4 "USS Akron" die im April 1933 bei schlechtem Wetter verunglückte. Durch dieses begann der Niedergang der amerikanischen Luftschifffahrt.

Das letzte amerikanische Großluftschiff die ZRS-5 "USS Macon" war in Kalifornien beheimatet. Sie blieb 1933 nur 4 Monate in Lakehurst um Testfahrten abzuschließen. Nach ihrem Abflug am 12. Oktober 1933 besuchte nie wieder ein amerikanisches Starrluftschiff Nach dem Verlust der USS Macon im Februar 1935 wurden die amerikanischen Luftschiff-Aktivitäten auf ein reduziert. Der Marinestützpunkt betrieb nur noch einige Prallluftschiffe .

Bekannt geworden ist der Ort hauptsächlich den Unfall des Zeppelin-Luftschiffs LZ129 "Hindenburg" das am 6. Mai 1937 im Landeanflug kurz nach dem Vertäuen Ankerseile am Ankermast in Flammen aufging. Die genauen Gründe Katastrophe sind bis heute nicht ganz geklärt. der Katastrophe kamen 35 der 97 Insassen Passagiere 22 Besatzungsmitglieder) sowie ein Mann der ums Leben.

Einer der Hauptgründe für die Größe Feuers war die Füllung des Zeppelins mit Wasserstoff statt des eigentlich vorgesehenen Heliums . Helium wurde damals aber fast ausschließlich den USA gewonnen und fiel unter das der aggressiven Politik Nazi-Deutschlands verhängte Embargo als kriegswichtiger Rohstoff.

Die bis dahin fast unfallfreie Geschichte Verkehrs-Zeppeline endete durch die Katastrophe das Vertrauen Reisenden war erschüttert. Der Niedergang der zivilen von Zeppelinen war vor allem durch die Situation nicht mehr aufzuhalten.

Lakehurst blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg Luftschiff-Stützpunkt für amerikanischne Prallluftschiffe u.a. zur Luftraumüberwachung im kalten Krieg.

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