Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Milchsäurebakterien (Lactobacteriaceae) oder Laktobazillen bilden eine Familie von meist anaeroben Bakterien (Bacteria) die sich dadurch auszeichnen dass Zucker zu Milchsäure abbauen.
Sie ähneln sich untereinander morphologisch kaum sind aber physiologisch schön zu beschreiben: Sie sind alle grampositiv zur Energiegewinnung auf Kohlenhydrate angewiesen und scheiden als Abfallprodukt Milchsäure bzw. Lactat aus. Von anderen ebenfalls Milchsäure produzierenden unterscheiden sie sich durch ihre Unfähigkeit zu anderen Stoffwechselprozess als der Gärung . Durch ihre Spezialisierung auf das Wachstum Milch und ähnlich Nährstoff- und Supplinreichen Umgebungen Milchsäurebakterien die Fähigkeit zur Synthese vieler für sie wichtiger Stoffe verloren. kann sie daher nur an sehr speziellen finden:
in Milch und allen Orten die Milch in Berührung kommen
Maschinengemolkene Milch enthält etwa tausend bis zehntausend Keime Milliliter wobei ein Viertel bis die Hälfte Milchsäurebakterien sind. In warmer Umgebung (20 bis °C) wird unbehandelte Milch nach etwa zehn mit etwa einer Millionen Keimen pro Milliliter sauer. Durch die Säure wird das Milcheiweiß ausgefällt so dass Verdickung der Milch eintritt. Frischmilch wird deshalb nach dem Melken auf etwa 4 °C da dies das Bakterienwachstum hemmt.