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Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk


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Zum Öffentlich-Rechtliche Rundfunk gehören öffentlich-rechtliche Einrichtungen ( Körperschaften bzw. Anstalten des öffentlichen Rechts) die gebührenfinanzierte Hörfunk - und Fernsehprogramme veranstalten.

Öffentlich-rechtliche Sender gibt es in verschiedenen Ländern so in Europa z.B. die RAI in Italien die BBC Großbritannien oder NOS Niederlande. Anfang 2004 veröffentlichte die britische einen Gesetzesentwurf wonach die BBC in drei unbhängige Gesellschaften zerschlagen werden

Inhaltsverzeichnis

Situation in Deutschland

In Deutschland wird nach dem Zweiten und im Zuge der Demokratisierung von den West-Alliierten nach britischem Vorbild (BBC) eingeführt.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist im Grundgesetz vorgeschrieben.

Zu Zeiten der Weimarer Republik waren die Rundfunksender privatrechtlich geführte Gesellschaften / GmbH) bei welchen die einzelnen Länder der Staat Teilhaber waren.

Es wurde Mitte der 80er mit Einführung des sogenannten "Dualen System" eine von Säulen neben den Privatsendern . Man spricht auch vom Öffentlich-rechtlichen Rundfunk wenn neben dem Fernsehen auch das eingeschlossen ist.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat das Gebot Staatsferne und der Unabhängigkeit. Deshalb werden die nicht durch Steuern finanziert wie bei einem staatlichen Fernsehen. Öffentlich-rechtliche Sender finanzieren sich durch die jeder Bürger der im Besitz eines Empfangsgerätes ist Radio Computer mit TV-Karte etc.) monatlich über GEZ entrichten muß. Insoweit "gehört" der öffentlich-rechtliche den Bürgern.

Darüber hinaus hat er zur weiteren die Möglichkeit in seinen Hauptprogrammen bis 20.00 einen Anteil an Werbung auszustrahlen. Alle Einnahmen dürfen nur für Erstellung und die Verbreitung von Programm sowie Betrieb der Rundfunkhäuser genutzt werden. Gewinn im Sinn darf und kann nicht erwirtschaftet werden: Überschüsse werden ebenfalls für Programmproduktion oder z.B. Investitionen genutzt.

Die Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden Aufsichtsgremien beaufsichtigt in der Regel sind dies der Rundfunkrat (programmliche Aspekte) und der Verwaltungsrat Aspekte). In den Aufsichtsgremien sitzen Vertreter gesellschaftlich Gruppen wie politische Parteien Gewerkschaften Sozialverbände Kirchen usw.. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat den öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen der in den Landesmediengesetzen verankert ist. Danach müssen die Programme Zuschauern umfassend und ausgewogen Information Bildung Kultur Unterhaltung anbieten. Dabei sind auch bestimmte journalistische ethische Prinzipien einzuhalten.

In Deutschland gibt es neun Landesrundfunkanstalten sich zu der ARD (Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschland) zusammengeschlossen haben.

Landesrundfunkanstalten

Zu den Landesrundfunkanstalten gehören in der Bundesrepublik Deutschland alle Sendeanstalten des öffentlichen Rechts die ein oder für mehrere Bundesländer Rundfunk- und Fernsehprogramme veranstalten.

Derzeit sind es die 9 Mitglieder ARD:

Bundesweite Programme

Zu den bundesweiten öffentlich-rechtlichen Programmen gehören Das Erste (Gemeinschaftsprogramm der ARD) das ZDF sowie das DeutschlandRadio mit den Programmen Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Berlin .

Des weiteren bieten die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten Gemeinschaftsprogramme und Spartenkanäle an. Dazu gehören u. Arte Phoenix 3sat KiKa (Der Kinderkanal) und ein digitales Programmangebot ARD digital ZDF vision) das Programme von Drittanbietern

Die Deutsche Welle mit Hörfunk und Fernsehprogramm nimmt als eine Sonderrolle ein da sie von der beaufsichtigt und finanziert wird.

Über die obligatorischen Fernsehgebühren die von GEZ im Auftrage des WDR eingezogen werden nicht nur die Sendeanstalten sondern auch die finanziert. Hierzu gehören die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) die Landesmedienanstalten sowie die Verwaltungen der einzelnen Sender.

Weblinks

  • " Kopfsprung ins Seichte " von Thomas Assheuer Die Zeit 08.01.2004 Nr.3. Kritische Untersuchung der Rolle öffentlich-rechtlichen Rundfunks.



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