Die Nahe fließt von Süden nach Norden durch Kreis Birkenfeld. Die Gegend westlich des Flusses vom Mittelgebirge Hunsrück bestimmt. Im Kreisgebiet liegt auch der Truppenübungsplatz Baumholder bei dessen Anlegung 14 Gemeinden etwa 4.000 Einwohnern ihre Heimat verlassen mussten.
Geschichtlich gesehen ist die Nahe Grenzlinie zwischen zwei Regionen: Birkenfeld westlich Nahe und Lichtenberg östlich des Flusses. Die gehörte vor 1800 zu verschiedenen Herrschaften. Nach dem Wiener Kongress kam Birkenfeld 1815 zum Herzogtum Oldenburg Lichtenberg hingegen zum Fürstentum Sachsen-Coburg . Beide Staaten hatten somit eine Exklave westlich des Rheins. 1834 wurde Lichtenberg an Preußen verkauft welches das Gebiet in den Kreis Sankt Wendel integrierte. Der Kreis Birkenfeld blieb zunächst
Nach dem 1. Weltkrieg wurde der südliche Teil des Kreises Wendel dem Saarland zugeschlagen der bei Preußen verbleibende Teil fortan Restkreis Sankt Wendel . Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes zum 1. April 1937 wurde der oldenburgische Kreis Birkenfeld ebenfalls Staat Preußen einverleibt welcher ihn der Rheinprovinz angliederte und mit dem Restkreis Sankt vereinigte. Der nunmehr vergrößerte Landkreis Birkenfeld wurde noch mehrere Male geringfügig verändert bis er 1970 seine heutige Ausdehnung erreichte.
Beschreibung : Geschachtet von Rot und Silber; belegt einem rot gezungten golden gekrönten und golden blauen Löwen (Wappen-Verleihung 28.7.1949) Bedeutung : Das Schachmuster verweist auf die hintere Sponheim der Löwe auf die Grafschaft Veldenz .
Den Süden des Kreisgebiets berührt die Bundesautobahn A62 . Mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen durchziehen das Kreisgebiet darunter B41 und die B422.