Den Nordwesten des Kreisgebietes bildet eine (300 - 500 m ü. NN) Hochfläche überwiegend als Ackerland genutzt wird. Der nördliche wird von den Ausläufern des Thüringer Waldes geprägt und besitzt bereits einen deutlichen Mittelgebirgscharakter ; er wird bis auf Rodungsflächen von Laubwäldern geprägt. Zwischen diesen beiden Landschaften liegt Muschelkalkzug der Langen Berge deren karger Boden von Nadelwäldern bedeckt Im Süden erstreckt sich das zum fränkischen Keuper - Lias -Land gehörende Itz-Hügelland (250 - 300 m ü. NN).
Die Industrialisierung im Landkreis Coburg hat früh begonnen und Coburg ist bayernweit eine ältesten Industieregionen. Heute ist der Coburger Raum der am stärksten industialisierten Regionen Deutschlands (ca. Industriearbeitsplätze auf 1000 Einwohner) vorwiegend geprägt durch und Mittelbetriebe.
Strukturprägend sind vor allem die alten Industrien
Polstermöbel- und holzverarbeitende Industrie (1/3 der Polstermöbelproduktion)
Spielwarenindustrie und Christbaumschmuckherstellung
Korbwaren- und Kinderwagenherstellung
keramische Industrie (Porzellan und Industriekeramik)
sowie die Elektrotechnik.
Da nach der Deutschen Wiedervereinigung die Zonenrandförderung wegfiel vollzieht sich derzeit verstärkt durch die EU-Osterweiterung und die Wirtschaftskrise - ein Strukturwandel dem viele Arbeitsplätze Betriebe zum Opfer fallen. Als Folge dieser ist die Arbeitslosenquote von ca. 3 % in den auf 10 5 % (November 2003) gestiegen.
Coburg ist im Verkehrsnetz derzeit sehr angebunden da die Region bis zur Deutschen Einheit 1990 kaum Durchgangsverkehr zu bewältigen hatte. Der wird geprägt durch die Bundesstrasse B4 die als Nord-Süd-Achse den Nürnberger Raum Thüringen verbindet. Der Schienenverkehr hat derzeit fast Bedeutung.
Derzeitige Bauprojekte im Rahmen des Verkehrsprojekts Einheit sind die Verlängerung der Bundesautobahn A73 Nürnberg -Lichtenfels nach Suhl und die ICE - Trasse Nürnberg - Lichtenfels - Erfurt -Berlin. Ein Zeitpunkt für die Fertigstellung dieser lässt sich wegen der enormen Finanzprobleme nicht
Nach einer Volksabstimmung (1919) wurde das Coburger Land (im identisch mit Stadt und Landkreis Coburg heute) zum 1. 1920 dem Freistaat Bayern angeschlossen.
Durch die Gebietsreform zur Neugliederung der Landkreise (1. Juli 1972) wurden dem Landkreis die kreisfreie Stadt Neustadt bei Coburg und Teile des früheren Landkreises Staffelstein eingegliedert.
In den 60er Jahren gab es Kreisgebiet 129 und vor dem Stichtag der am 10. Mai 1978 noch 51 Gemeinden. sind davon noch 17 Städte und Gemeinden
Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich viele Flüchtlinge aus den Ostgebieten in Coburg nieder 1946 zählte der mehr als 61.000 Einwohner gegenüber 40.000 um 1939.
Beschreibung : Gespalten; vorne die Bayerischen Rauten hinten geteilt von Schwarz und Gold belegt mit schrägen und gebogenen grünen Rautenkranz Bedeutung : Die vordere Hälfte des Wappens betont nach dem Anschluss des Freistaates Coburg an bestehende staatliche Zugehörigkeit und die Eigenschaft des als bayerischer Landkreis. Die hintere Hälfte des dagegen weist durch das Hauptwappen der Wettiner mit dem Rautenkranz auf die jahrhundertelange mit Sachsen hin.