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Landkreis Dirschau


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Der deutsche Landkreis Dirschau bestand in der Zeit zwischen 1887 1945.

Der Landkreis Dirschau umfasste am 1. 1945 :

  • 3 Städte
  • 67 Gemeinden.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

Deutsches Reich

Durch das kontinuierliche Anwachsen der Bevölkerung 19. Jahrhundert erwiesen sich die Flächen der in Westpreußen meist als zu groß. Eine der Kreise erschien erforderlich.

Hierdurch entstand neue Kreis Dirschau am 1. Oktober 1887 aus Teilen des bisherigen Landkreises Danzig und des bisherigen Kreises Preußisch Stargard im Regierungsbezirk Marienwerder in der preußischen Provinz Westpreußen.

Das Landratsamt befand sich ebenfalls in

Polen

Nach dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 gehörte der Dirschau nunmehr als Tczew dem polnischen Staat an.

Deutsches Reich/ Großdeutsches Reich

Zum 26. November 1939 wurde der Landkreis Tczew unter seinem deutschen Namen Dirschau Teil des neugebildeten Reichsgaus Westpreußen – Danzig-Westpreußen – im Regierungsbezirk Danzig.

Am 2. Dezember 1940 wurde rückwirkend zum 26. Oktober 1939 die Eingliederung Gemeinden Außendeich Johannisdorf Kleinfelde Kramersdorf und Neuliebenau dem Landkreis Dirschau in den Landkreis Marienwerder bestätigt.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet die Rote Armee besetzt und trat danach polnische Verwaltung.

  

Kommunalverfassung

Die Kreis Dirschau gliederte sich vor Abtretung an Polen zunächst in die Stadtgemeinde ferner in Landgemeinden und selbstständige Gutsbezirke.

Nach der Rückkehr in das Deutsche Reich wurde den Städten Dirschau Mewe und die im Altreich gültige Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verliehen. Die übrigen Gemeinden waren in zusammengefasst; Gutsbezirke gab es nicht mehr.

Ortsnamen

Durch unveröffentlichten Erlass vom 29. Dezember galten vorläufig hinsichtlich der bisher polnischen Ortsnamen bis 1918 gültigen deutschen Ortsnamen. Diese globale war möglich da noch das gesamte deutsche für die 1920 an Polen abgetretenen Gebiete die früheren deutschen Ortsnamen weitergeführt hatte.

Die Anordnung betreffend Änderung von Ortsnamen des Reichstatthalters in Danzig-Westpreußen vom 25. 1942 legte mit Zustimmung des Reichsministers des alle Ortsnamen endgültig in einer deutschen Form Dieses war entweder der Name von 1918 – falls „nicht deutsch“ genug – eine Angleichung oder Übersetzung zum Beispiel:

  • Czattkau: Schattkau
  • Gogolewo: Gogeln
  • Jellen: Hirschenfeld
  • Morroschin: Leutmannsdorf Kr. Dirschau
  • Rakowitz: Krebs Kr. Dirschau
  • Resenschin: Resen
  • Rukoschin: Hornwalde
  • Schiwialken: Schwabenheim
  • Swaroschin: Paleskenhof.

Weblinks



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