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Landkreis Esslingen


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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Verwaltungssitz: Esslingen am Neckar
Fläche: 641 47 km²
Einwohner: 511.319 (30.9.2003)
Bevölkerungsdichte : 797 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : ES
Website: www.landkreis-esslingen.de
Karte

Der Landkreis Esslingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart . Der Landkreis Esslingen grenzt im Norden den Rems-Murr-Kreis im Osten an den Landkreis Göppingen im Süden an den Landkreis Reutlingen im Westen an den Landkreis Böblingen und im Nordwesten an die kreisfreie Stadt Stuttgart .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Landkreis Esslingen wird vom Neckar der vom Südwesten kommend in das eintritt in zwei Teile geteilt. Der westliche umfasst überwiegend die Hochebene der "Filder" (Filderebene) östliche Teil hat Anteil an den Ausläufern Schwäbischen Alb und am Schurwald (Teil des Schwäbisch-Fränkischen Berglandes). Im Kreisgebiet die Fils in der Nähe von Plochingen in den Neckar der bei Esslingen-Mettingen das Kreisgebiet in Richtung Stuttgart wieder

Wirtschaft

Verkehr

Durch das Kreisgebiet führt in west-östlicher die Bundesautobahn A 8 Stuttgart - Ulm . Ferner wird er durch Bundes- Landes- Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind die B 10 Stuttgart-Ulm die B 312 Stuttgart- Reutlingen und die B313 Plochingen-Reutlingen. Der Landkreis ist an das Stuttgart angeschlossen. Die Linie S 1 führt Stuttgart über Esslingen nach Plochingen. Eine Verlängerung Richtung Kirchheim unter Teck bzw. Reutlingen ist geplant. Ferner führen Linien S 2 und S 3 von über Böblingen in das westliche Kreisgebiet nach Leinfelden-Echterdingen (wo sich der Stuttgarter Flughafen befindet) Filderstadt . Von Ostfildern führt ferner eine Stadtbahnlinie (U 7) Stuttgart-Mitte.

Geschichte

Der Landkreis Esslingen geht zurück auf alte gleichnamige württembergische Oberamt das nach Übergang ehemals freien Reichsstadt Esslingen am Neckar an Württemberg 1803 errichtet wurde. Im Laufe der Geschichte es mehrmals verändert und 1938 in den Landkreis Esslingen überführt. Damals der Kreis einige Gemeinden des aufgelösten Amtsoberamts sowie des Oberamts Schorndorf und einige Orte Oberämter Kirchheim unter Teck und Göppingen. Bei Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Esslingen um den Nürtingen (ohne Grafenberg ) vergrößert. 1975 kamen noch die beiden Orte Leinfelden und Musberg vom Landkreis Böblingen zum Damit erreichte er seine heutige Ausdehnung. Nach der Gemeindereform umfasst der Landkreis Esslingen noch 44 darunter 13 Städte und hiervon wiederum 6 Große Kreisstädte " (Esslingen am Neckar Filderstadt Kirchheim unter Leinfelden-Echterdingen Nürtingen und Ostfildern). Größte Stadt des ist Esslingen am Neckar kleinste Gemeinde ist bei Nürtingen.

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen leitet diese und vollzieht die dort gefassten In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Nürtingen 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Esslingen seit 1945:

Wappen

Beschreibung :
In Gold über einem von Schwarz Gold mit Teilungen schräggerauteten (geweckten) Schildfuß ein bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler belegt einem goldenen Hifthorn an goldener Fessel (Wappen-Verleihung
Bedeutung :
Das Wappen wurde aus den Wappensymbolen früheren Landkreise bzw. Herrschaften entnommen. Der Adler die ehemals freie Reichsstadt Esslingen Rauten und sind dem alten Kreiswappen von Nürtingen entnommen die Rauten die Herrschaft Teck (u.a. Stadt unter Teck) und das Hifthorn die Stadt versinnbildlichen.

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Aichtal (9.669 Einwohner)
  2. Esslingen am Neckar (91.239)
  3. Filderstadt (42.886)
  4. Kirchheim unter Teck (39.392)
  5. Leinfelden-Echterdingen (36.427)
  6. Neuffen (6.189)
  7. Nürtingen (39.971)
  8. Ostfildern (32.156)
  9. Owen (3.535)
  10. Plochingen (14.304)
  11. Weilheim an der Teck (9.473)
  12. Wendlingen am Neckar (15.690)
  13. Wernau (Neckar) (12.521)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Kirchheim unter Teck mit den Gemeinden Dettingen unter Teck Notzingen
  2. Gemeindeverwaltungsverband "Lenningen" mit Sitz in Lenningen; Mitgliedsgemeinden: Lenningen Erkenbrechtsweiler sowie Stadt Owen
  3. Gemeindeverwaltungsverband "Neckartenzlingen" mit Sitz in Neckartenzlingen; Mitgliedsgemeinden: Altdorf Nürtingen Altenriet Bempflingen Neckartailfingen Neckartenzlingen und Schlaitdorf
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Neuffen mit den Gemeinden Beuren und Kohlberg
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Nürtingen mit den Gemeinden Frickenhausen Großbettlingen Oberboihingen und Wolfschlugen
  6. Gemeindeverwaltungsverband "Plochingen" mit Sitz in Plochingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Altbach und Deizisau
  7. Gemeindeverwaltungsverband "Reichenbach an der Fils" mit Sitz in Reichenbach an der Mitgliedsgemeinden: Baltmannsweiler Hochdorf bei Plochingen Lichtenwald und an der Fils
  8. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Weilheim an der Teck mit den Gemeinden Bissingen an der Holzmaden Neidlingen und Ohmden
  9. Gemeindeverwaltungsverband "Wendlingen am Neckar" mit Sitz in Wendlingen am Neckar; Stadt Wendlingen am Neckar und Gemeinde Köngen
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Aichwald (7.807 Einwohner)
  2. Altbach (5.603)
  3. Altdorf bei Nürtingen (1.334)
  4. Altenriet (1.776)
  5. Baltmannsweiler (5.567)
  6. Bempflingen (3.295)
  7. Beuren bei Nürtingen (3.379)
  8. Bissingen an der Teck (3.705)
  9. Deizisau (6.458)
  10. Denkendorf (10.124)
  11. Dettingen unter Teck (5.501)
  12. Erkenbrechtsweiler (2.143)
  13. Frickenhausen (8.872)
  14. Großbettlingen (4.063)
  15. Hochdorf bei Plochingen (4.743)
  16. Holzmaden (2.102)
  17. Kohlberg (2.286)
  18. Köngen (9.653)
  19. Lenningen (8.719)
  20. Lichtenwald (2.587)
  21. Neckartailfingen (3.870)
  22. Neckartenzlingen (6.336)
  23. Neidlingen (Teck) (1.946)
  24. Neuhausen auf den Fildern (11.237)
  25. Notzingen (3.514)
  26. Oberboihingen (5.493)
  27. Ohmden (1.726)
  28. Reichenbach an der Fils (8.089)
  29. Schlaitdorf (1.619)
  30. Unterensingen (4.424)
  31. Wolfschlugen (6.183)

Weblinks


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