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Landkreis Göppingen


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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Verwaltungssitz: Göppingen
Fläche: 642 35 km²
Einwohner: 258.818 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 403 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : GP
Website: www.landkreis-goeppingen.de
Karte

Der Landkreis Göppingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart und erstreckt sich von Nord nach von Adelberg bis Hohenstadt in Ost-West-Richtung von Ebersbach an der Fils bis Böhmenkirch. Der Landkreis Göppingen grenzt Norden an den Rems-Murr-Kreis und an den Ostalbkreis im Osten an den Landkreis Heidenheim im Süden an den Alb-Donau-Kreis im Süd-Westen eine sehr kurze Grenze dem Landkreis Reutlingen sowie im Westen an den Landkreis Esslingen .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Landkreis Göppingen liegt am Rande Schwäbischen Alb . Durch das Kreisgebiet fließt die Fils ein rechter Nebenfluss des Neckars die bei Plochingen mündet. Der Fluss kommt von Geislingen an der Steige und durchfließt das Kreisgebiet in ost-westlicher bis Ebersbach an der Fils wo sie den Landkreis verlässt.

Geschichte

Der Landkreis Göppingen wird auch als Stauferkreis bezeichnet. Vom Hohenstaufen nahm das Fürstengeschlecht 1070 seinen Anfang und stieg bis zum auf. Nach dem die Staufer ausstarben fiel das Gebiet an die von Württemberg. Hier wurde Göppingen bald Sitz Oberamtes . Nach 1810 wurde auch das ehemals zur freien Ulm gehörige Gebiet um Geislingen württembergisch und entstand das Oberamt Geislingen . Beide Oberämter wurden 1938 zum Landkreis Göppingen vereinigt. Einige Orte Oberamts Geislingen kamen jedoch auch zum Landkreis Der Landkreis Göppingen erhielt ferner einige Orte aufgelösten Oberämter Kirchheim Schorndorf Schwäbisch Gmünd und Welzheim . Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Göppingen nur unwesentlich Lediglich einige Orte des Landkreises Ulm und Orte des Landkreises Schwäbisch Gmünd kamen zum Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis noch 38 Gemeinden darunter 9 Städte und wiederum 2 " Große Kreisstädte " ( Geislingen an der Steige und Göppingen). Größte Stadt des Kreises Göppingen kleinste Gemeinde ist Drackenstein.

Wirtschaft

Im Landkreis Göppingen haben u.a. die bekannten Firmen WMF Märklin und Schuler ihren Stammsitz.

Verkehr

Das Kreisgebiet wird im Südwesten von Bundesautobahn A 8 Stuttgart - Ulm berührt. Ferner wird der Kreis durch Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind B10 Stuttgart - Ulm die B 297 Göppingen - Schwäbisch Gmünd und die B 466 Göppingen - Heidenheim .

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.

Der Kreistag wurde zuletzt am 24. Oktober 1999 mit folgender Sitzverteilung gewählt: CDU 28 17 FW 12 FDP/DVP 6 Grüne 4 1 Parteilos 1

Die Landräte des Landkreises Göppingen seit 1945:

Wappen

Beschreibung :
In Gold unter einer liegenden schwarzen ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer (Wappen-Annahme 1928 keine offizielle Verleihung)
Bedeutung :
Der Löwe ist das Wappenbild der die im Kreisgebiet ihre Besitzungen hatten. Man den Landkreis Göppingen auch "Stauferkreis". Die Hirschstange das Wappensymbol Württembergs welches nach dem Untergang der das überwiegende Kreisgebiet beherrschte.

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Donzdorf (11.036 Einwohner)
  2. Ebersbach an der Fils (15.961)
  3. Eislingen/Fils (20.225)
  4. Geislingen an der Steige (27.977)
  5. Göppingen (57.595)
  6. Lauterstein (2.845)
  7. Süßen (10.365)
  8. Uhingen (14.004)
  9. Wiesensteig (2.304)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Deggingen mit der Gemeinde Bad Ditzenbach
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ebersbach an der Fils mit der Gemeinde Schlierbach
  3. Gemeindeverwaltungsverband "Eislingen-Ottenbach-Salach" mit Sitz in Eislingen/Fils; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Ottenbach und Salach
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Geislingen an der Steige mit den Gemeinden Bad Überkingen und
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Göppingen mit den Gemeinden Schlat Wäschenbeuren und bei Göppingen
  6. Gemeindeverwaltungsverband "Mittleres Fils-Lautertal" mit Sitz in Donzdorf; Mitgliedsgemeinden: Städte Lauterstein und Süßen und Gemeinde Gingen an Fils
  7. Gemeindeverwaltungsverband "Oberes Filstal" mit Sitz in Wiesensteig; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Drackenstein Gruibingen Hohenstadt und Mühlhausen Täle
  8. Gemeindeverwaltungsverband "Östlicher Schurwald" mit Sitz in Rechberghausen; Mitgliedsgemeinden: Adelberg Börtlingen und Rechberghausen
  9. Gemeindeverwaltungsverband "Raum Bad Boll" mit Sitz in Boll; Mitgliedsgemeinden: Aichelberg Dürnau Gammelshausen Hattenhofen und Zell unter Aichelberg
  10. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Uhingen mit der Gemeinde Albershausen
  11. Gemeindeverwaltungsverband "Voralb" mit Sitz in Heiningen; Mitgliedsgemeinden: Eschenbach Heiningen
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Adelberg (2.46 Einwohner)
  2. Aichelberg (Göppingen) (1.234)
  3. Albershausen (4.376)
  4. Bad Ditzenbach (3.695)
  5. Bad Überkingen (3.990)
  6. Birenbach (1.927)
  7. Böhmenkirch (5.665)
  8. Börtlichen (1.762)
  9. Boll (5.209)
  10. Deggingen (5.656)
  11. Drackenstein (436)
  12. Dürnau (2.064)
  13. Eschenbach (2.235)
  14. Gammelshausen (1.451)
  15. Gingen an der Fils (4.342)
  16. Gruibingen (2.322)
  17. Hattenhofen (3.034)
  18. Heiningen (5.496)
  19. Hohenstadt (716)
  20. Kuchen (5.793)
  21. Mühlhausen im Täle (1.021)
  22. Ottenbach (2.462)
  23. Rechberghausen (5.517)
  24. Salach (7.722)
  25. Schlat (1.794)
  26. Schlierbach (3.815)
  27. Wäschenbeuren (3.832)
  28. Wangen bei Göppingen (3.256)
  29. Zell unter Aichelberg (2.931)

Weblinks


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