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Landkreis Großes Werder


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Der Danziger und später deutsche Landkreis Großes Werder bestand in der Zeit zwischen 1920 und 1945 .

Der Landkreis Großes Werder umfasste am 1. Januar 1945:

  • 2 Städte
  • 111 Gemeinden
  • 1 Gutsbezirk (Forst).

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

Freie Stadt Danzig

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10. Januar 1920 fielen der Landkreis Elbing und der Kreis Marienburg (Westpr.) westlich der Nogat bisher Teil der Provinz Westpreußen Regierungsbezirk Danzig an die neugebildete Freie Stadt Danzig .

Die Restkreise Elbing und Marienburg (Westpr.) den neuen Kreis Große r Werder der am 20. Oktober 1923 in Große s Werder umbenannt wurde. Sein Verwaltungssitz war vorläufig (Westpr.) endgültig dann ab April 1920 die Tiegenhof.

Zukünftig wurde entsprechend der neuen Danziger der Kreis als Landkreis bezeichnet.

Zum 24. Dezember 1920 wurde die der Freien Stadt Danzig zu Gunsten des Reiches dahingehend abgeändert dass die Landgemeinde Zeyerniederkampen der Gutsbezirk Nogathaffkampen aus dem Landkreis Großer Werder an den Landkreis Elbing zurückfielen. Jedoch blieben die Landgemeinden Zeyer Zeyervorderkampen im Landkreis Großes Werder.

Zum 1. Oktober 1929 trat im entsprechend der Entwicklung im Deutschen Reich (Preußen) Gebietsreform statt indem alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden. der unbewohnte Forstgutsbezirk behielt seine Selbstständigkeit da in ihm ein Gemeindeleben nicht entfalten konnte.

  

Deutsches Reich/ Großdeutsches Reich

Am 1. September 1939 trat der Großes Werder zum Deutschen Reich.

Zum 26. Oktober 1939 wurde der Teil des neugebildeten Reichsgaus Westpreußen – später Danzig-Westpreußen – im wiedererichteten Regierungsbezirk Danzig.

Am 1. November 1939 wurde im einer Neuordnung der östlich der Weichsel gelegene Teil des Landkreises Danziger Niederung mit dem Landkreis Großes Werder vereinigt.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet die Rote Armee besetzt und trat danach polnische Verwaltung.

  

Kommunalverfassung

Der Landkreis gliederte sich in die Neuteich und Tiegenhof in Landgemeinden und einen Gutsbezirk (Forst).

Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 31. 1. 1935 trat zum Januar 1940 die im Deutschen Reich gültige in Kraft wonach die bisherigen Land gemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr es galt weiterhin die Kreisordnung für die Ost- und Westpreußen Brandenburg Pommern Schlesien und vom 19. 3. 1881.

Ortsnamen

Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden im bis 1945 beibehalten. In einigen wenigen Fällen sie als „nicht deutsch“ genug angesehen und eine lautliche Angleichung oder Übersetzung:

  • Pieckel: Nogathaupt
  • Stuba: Stube.

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