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Landkreis Habelschwerdt


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Der Landkreis Habelschwerdt ist ein ehemaliger Landkreis in der Provinz Niederschlesien der späteren südwest polnischen Woiwodschaft Niederschlesien und wurde nach seiner gleichnamigen Kreisstadt Habelschwerdt ( poln. Bystrzyca Kłlodzka) benannt. Heute gehört das des ehemaligen Landkreises das wie eine Halbinsel Böhmen hineinragt zum Powiat Kłodzki.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage

Der Landkreis entsprach (ungefähr) der südöstlichen der ehemaligen Grafschaft Glatz und hat etwa geografische Breite 50.1°- 50.3° sowie Länge 16½°- 17°. bildet mit dem nördlicher gelegenen ehemaligen Landkreis Glatz den Südzipfel Schlesiens der etwa die vierfache Größe des um Berchtesgaden aufweist. Wie dieses ist das Gebiet ringsum von Bergen umgeben. Ihre deutschen Namen (im Uhrzeigersinn von Nord über Ost):

  • Eulengebirge (zwischen dem Landkreis Glatz und Oder -Ebene von Breslau ) bis 1100 m Höhe
  • Reichensteiner Gebirge mit Glatzenkuppe (765 m) und Gipfeln 1100 m
  • Glatzer Schneeberge (1425 m) an der Grenze Tschechiens
  • Adlergebirge (cz. Orlicke hory ) und Habelschwerdter Berge (bis etwa 1200 m) sowie
  • Ausläufer des Riesengebirges .

Gebirgs- und Grenzlage

Diese Grenzlage und der Ring der führ(t)en dazu dass die Region noch immer der ärmsten von Südpolen ist - besonders im zum östlicheren ( oberschlesischen ) Industriegebiet um Kattowitz (Katowice). Man hofft nun - durch EU -Beitritt - auf größere Anteile am Fremdenverkehr (siehe 2. Weblink).

An der südlichen Grenze des Landkreises zwischen den Schneebergen und Adlergebirge entspringt die Glatzer Neisse (nicht identisch mit der bekannteren Neiße der jetzigen deutsch-polnischen Grenze). Die Neisse fließt nördlich dann östlich durch die Städte Glatz Neisse und mündet nahe bei Oppeln ( poln. Opole) der Hauptstadt Oberschlesiens in die Oder (Odra).

Habelschwerdt und Umgebung

Siehe den eigenen Artikel zu Habelschwerdt

Ringsum Heilbäder

Der älteste Kurort ist 700 Jahre alt was es Mitteleuropa nicht oft gibt. Es ist Bad (offenbar gab es in österreichischer Zeit adelige Verbindungen zu Landeck in Tirol - siehe unten). Heute es Lądek Zdrój und bewahrt Erinnerungen an Berühmtheiten ( Friedrich der Große Zar Alexander III. und andere). In der Nähe des von 1678 gibt es die - in böhmischer Nachbarschaft unvermeidliche - Nepomukbrücke. Sie wurde 1565 erbaut und gehört zu den ältesten Europa.

Gleich sechs Heilquellen gibt es im nur wenig jüngeren Bad Kudowa (Kudowa Zdroj) deren Mineralgehalt seit 300 Jahren genützt wird. Wölfelsgrund ist als Luftkurort bekannt. Er begann 16. Jahrhundert mit einer Waldsiedlung von Tiroler Gastarbeitern die der 30 Meter hohe Wasserfall im ungewohnten "nur-Mittelgebirge" entzückt haben muß. dort steigt man zum Spitzberg (850 m) dem Wallfahrtskircherl " Maria Schnee ".

Die frühere wirtschaftliche Blüte der jetzt verarmten Region stammt weniger von diesen Kurorten als vom Bergbau :

Zwar ist der Name von Bad (Duszniki Zdrój) sehr sprechend doch benötigte es trotzdem eine Eisenschmelze . Die jetzt noch vorhandene wurde etwa 150 Jahre der Verleihung des Stadtrechts ( 1324 ) errichtet. Um 1700 begann die Textilindustrie zu florieren später der Kurbetrieb . Da hier 1826 Frederic Chopin zu Gast war veranstaltet das Städtchen August ein Musikfestival zu Ehren des "polnisch-deutsch-französischen"

Zitat

Vor etwa 80 Jahren behauptete der Dichter Hermann Stehr (1864-1940) von seinen Landsleuten halb im Scherz ) folgendes:

Der Schlesier legt sich schlafen wie ein Flame springt wie ein draufgängerischer Franke in den Tag arbeitet wie ein Pole und verliert sich von einem sentimentalen Böhmen oder Wenden an der Linken von einem verträumten Thüringer an der Rechten geführt durch den in die Nacht. Der Charakter der Schlesier ist wie eine Volksversammlung erregt debattiert aber keine Resolution fasst ...

Weblinks




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