Große Unternehmen der Branchen Textil Textilmaschinen- und Maschinenbau und Braunkohle-Tagebau haben zu DDR -Zeiten die Region geprägt. In Folge der Wiedervereinigung sind wie überall in den neuen Ländern fast alle bisherigen Industriebetriebe zusammengebrochen. Neuansiedlungen Neugründungen von Unternehmen finden aufgrund gesamtwirtschaftlicher Probleme Abgeschiedenheit und unzulänglicher Verkehrswege nicht im erhofften statt; dadurch liegt die Arbeitslosenquote im Landkreis Jahren deutlich über 20%. Die Zukunftshoffnungen der richten sich vor allem auf den Tourismus geplanten Neubau oder Ausbau der Bundesstraße 178 die EU-Osterweiterung durch die sich die Lage am zu einem strategischen Standortvorteil entwickeln könnte.
Ende des 12. Jh. /Anfang des Jh. drangen bäuerliche Siedler in das Gebiet. entstehen in der Regel als Waldhufendörfer.
1346 schließen sich die Städte Zittau und mit Bautzen Görlitz Kamenz und Lauban zum Sechsstädtebund zusammen. Löbau wird Konventsstadt des Sechsstädtebundes.
1346 - 1635 gehört das Gebiet zum Königreich Böhmen Verbund des Markgrafentums Oberlausitz.
16. Jh. Infolge des sprunghaften Aufschwungs Leineweberei werden neue Siedlungen angelegt; Zittau zählt den reichsten Grundbesitzern der südlichen Oberlausitz; die erlangt herausragende Bedeutung.
1722 Gründung von Herrnhut; Graf Zinzendorf ermöglicht und mährischen Glaubensflüchtlingen die Ansiedlung.
18./19. Jh. neue Dorfausbauten infolge Zustroms Glaubensflüchtlinge.
Mitte 19. Jh. Ersetzung der Hausweberei die kapitalistische Großproduktion; erneutes Einsetzen des Siedlungswachstums.
1850 - 1900 Zittau wird zum des Industriekapitalismus in der Oberlausitz; größere Eisenbahnbauten.
1890 Die Schmalspurbahn Zittau - Oybin/Jonsdorf wird Betrieb genommen.
Anfang 20. Jh. Die Heimindustrie verliert Bedeutung; Konzentration der Bevölkerung in Ballungsgebieten mit Wirtschaftskraft infolge der technischen und industriellen Revolution.
1945 weitgehende Verschonung des Gebietes durch Zerstörungen des 2. Weltkrieges.