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Landkreis Loben


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Der preußisch-deutsche Landkreis Loben früher: Lublinitz bestand in der Zeit 1816 und 1945.

Der Landkreis Loben umfasste am 1. 1945:

  • 3 Städte
  • 61 Gemeinden.
  • 2 Gutsbezirke.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

Königreich Preußen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im Staat nach dem Wiener Kongress trat mit dem 1. Mai 1816 der Kreis Lublinitz in der preußischen Provinz Schlesien vom Regierungsbezirk Breslau zum Regierungbezirk Oppeln .

Dieser umfasste meist ländliche Gebiete um Städte Guttentag Lublinitz und Woischnik.

Das Landratsamt war in Lublinitz.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Zum 8. November 1919 wurde die Schlesien aufgelöst. Aus dem Regierungsbezirk Oppeln wurde neue Provinz Oberschlesien gebildet.

Am 25. Juni 1922 wurde der des Kreises Lublinitz mit den Städten Lublinitz Woischnik an Polen abgetreten.

Polen

Der Hauptteil des Kreises Lublinitz gehörte als Lubliniec dem polnischen Staat an.

Deutsches Reich/ Großdeutsches Reich

Zum 1. Januar 1927 wurden die Heine und Mischline aus dem Kreis Groß Strehlitz und die Landgemeinde Thursy und der Thursy aus dem Kreis Rosenberg O.S. in den (Rest-) Kreis Lublinitz eingegliedert. wurde in Kreis Guttentag umbenannt.

Das Landratsamt befand sich ebenfalls in

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Guttentag entsprechend der im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt bei bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden. die unbewohnten Forstgutsbezirke behielten ihre Selbstständigkeit da in ihnen ein Gemeindeleben nicht entfalten konnte.

Am 1. April 1938 wurden die Provinzen Niederschlesien und Oberschlesien zur neuen Provinz zusammengeschlossen.

Zum 1. Januar 1939 führte der Kreis Guttentag entsprechend der reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis .

Zum 26. November 1939 wurde der Landkreis Lubliniec unter seinem deutschen Namen Lublinitz Teil des neugebildeten Regierungsbezirks Kattowitz in Provinz Schlesien.

Am 20. November 1939 erfolgte die des Landkreises Lublinitz aus dem Regierungsbezirk Kattowitz den Regierungsbezirk Oppeln. Nunmehr wurde auch der Guttentag von Lublinitz aus mitverwaltet.

Zum 18. Januar 1941 wurde die Schlesien aufgelöst. Aus den bisherigen Regierungsbezirken Kattowitz Oppeln wurde die neue Provinz Oberschlesien gebildet.

Am 21. 5. 1941 erhielt der Lublinitz den eingedeutschten Namen Loben .

Zum 1. Juni 1941 erfolgte dann „Wiedervereinigung“ der beiden Kreisteile Guttentag und Loben neuen Landkreis Loben mit dem Landratsamt in Loben.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet die Rote Armee besetzt und trat danach polnische Verwaltung.

Kommunalverfassung

Der Kreis Lublinitz gliederte sich zunächst die Stadtgemeinden Guttentag Lublinitz und Woischnik in und selbstständige Gutsbezirke.

Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Die bisherigen Stadtgemeinden führten jetzt die Bezeichnung Stadt .

Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft wonach bisherigen Land gemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden.

Drei Monate nach der Rückkehr in Deutsche Reich wurde allen Gemeinden des Landkreises am 26. Januar 1940 die im Altreich Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verliehen.

Eine neue Kreisverfassung wurde im West teil de Kreises (früherer Kreis Guttentag) nicht geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für Provinzen Ost- und Westpreußen Brandenburg Pommern Schlesien Sachsen vom 19. März 1881 . Diese wurde mit Wirkung vom 1. 1942 aufgehoben und zwar mit Ausnahme der über die Amtsbezirke und Amtsvorsteher.

Von diesem Zeitpunkt an galt für gesamte Kreisgebiet das in den eingegliederten Ostgebieten geltende Kreisrecht.

Ortsnamen

1936 fanden im Kreis Guttentag umfangreiche Änderungen Ortsnamen statt. Das waren da meist „nicht genug“ lautliche Angleichungen Übersetzungen oder freie Erfindungen Beispiel:

  • Bzinitz: Erzweiler O.S.;
  • Cziasnau: Teichwalde
  • Dzielna: Grenzingen
  • Glowtschütz: Eichwege
  • Goslawitz: Goselgrund
  • Gwosdzian: Nagelschmieden
  • Jezowa: Kreuzenfeld
  • Klein Lagiewnik: Hedwigsruh
  • Koschwitz: Heidehammer
  • Makowtschütz in Mohntal
  • Mischline: Bachheiden;
  • Mollna: Waldwiesen
  • Pluder: Wildfurt
  • Ponoschau: Hegersfelde
  • Rzendowitz: Mühlental
  • Schemrowitz: Raunen
  • Schierokau: Breitenmarkt
  • Skrzidlowitz:Flügeldorf
  • Sorowski: Ostenwalde
  • Wendzin: Windeck
  • Thursy in Iltenau
  • Warlow: Wiesenau O.S.
  • Zwoos: Ahndorf O.S.

Auch für den Ostteil des Kreises umfangreiche Umbenennungen vorgesehen zum Beispiel sollte die Woischnik in Weißmarkt umbenannt werden. Hierzu ist bis Kriegsende jedoch nicht mehr gekommen.

Persönlichkeiten

Weblinks



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