Der Rhein bildet die gesamte Ostgrenze des Landkreises. Bingen mündet die Nahe in den Rhein nachdem sie ein Stück durch den Kreis fließt. Am Rand Hunsrücks am Rheingraben im westlichen Teil des ist Weinanbaugebiet. Der südliche Teil wird als Rheinhessische Hügellandschaft bezeichnet und ist klimatisch gut für Gemüseanbau geeignet insbesondere für Spargel .
Das Gebiet des heutigen Landkreises Mainz-Bingen vor 1800 in zahlreiche Herrschaftsgebiete zersplittert von die Kurfürsten von der Pfalz den größten hatten gefolgt von den Mainzer Erzbischöfen. Während französischen Besetzung unter Napoleon war das Gebiet überwiegend Teil des Departements Donnersberg (Mont Tonnere) mit der Hauptstadt Mainz während das nördlich der Nahe zum Departement Rhein-Mosel mit Sitz in gehörte. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam der nördliche Teil des Kreises zur preussischen Rheinprovinz der südliche Teil zum Großherzogtum Hessen . Innerhalb von Hessen entstanden die beiden Mainz und Bingen während der Kreis Mainz 1835 aufgelöst wurde. 1852 entstand der Kreis unter Einbeziehung des ehemaligen Kreises Mainz. Bei Kreisreform 1969 wurden die beiden Kreise Mainz and zusammen gelegt wobei auch einige Gebiete der Kreuznach und Sankt Goar einbezogen wurden.
Beschreibung : Unter einem goldenen Schildhaupt darin ein bewehrter schwarzer Adler gespalten: vorne in Rot sechsspeichiges silbernes Rad (Mainzer Rad) hinten in ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener (Pfälzer Löwe). (Wappen-Genehmigung 6.5.1970) Bedeutung : Das Rad steht für das ehemalige Mainz der Löwe für die kurpfälzischen Gebiete Kreises und der Adler weist auf die bei Ingelheim Oppenheim und Nierstein hin.
Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen A 63 Kaiserslautern-Mainz und A 60 Ferner durchziehen mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet darunter die 9 Worms-Mainz-Koblenz B 41 Bad Kreuznach-Ingelheim.