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Landkreis Marienwerder


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Der Landkreis Marienwerder ist ein ehemaliger Landkreis im früheren Ostpreußen .

Das Kreisgebiet gehörte auch nach der vollzogenen Teilung Preußens zum Herzogtum Preußen . Bei der 1752 von Friedrich dem Großen durchgeführten Verwaltungsreform Ostpreußens wurde der Kreis als einer von zehn neu eingerichteten ostpreußischen geschaffen. Als Preußen im Jahre 1773 auch die bis dahin unter polnischer stehenden Gebiete des ehemaligen Ordensstaates als neugeschaffenen Westpreußen eingliederte wurde das Kreisgebiet der neugeschaffenen Regierung unterstellt.

Der Kreis umfasste bis 1818 fünf königliche Immediat- und zwei adlige sowie vier Domänen- bzw. Erbhaupt-Ämter. (Details)

1818 wurde der Landkreis Rosenberg abgetrennt und Stadt Rosenberg (Westpreußen) zur Kreisstadt dieses neugeschaffenen erhoben. Zum Ausgleich wurde der Landkreis Marienwerder einige Gemeinden westlich der Weichsel vergrößert. Durch die deutsch-polnische Grenzziehung 1920 wurde der Landkreis geteilt nur die der Weichsel gelegenen Gebiete blieben bis 1945 bei Deutschland.

Dominierender Wirtschaftszweig war die Landwirtschaft in der 1933 rund 65% der in der Kreisstadt lebenden Bewohner tätig waren.

Von den Bewohnern des Landkreises waren 1939 81% evangelisch und 17% katholisch. Der der polnisch sprechenden Bewohner lag um 1900 35 7%.

Einwohnerentwicklung

  • 1871: 65.730
  • 1885: 64.025
  • 1933: 43.544
  • 1939: 45.578

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