Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Landkreis Ratibor


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der preußisch-deutsche Landkreis Ratibor bestand in der Zeit zwischen 1816 1945.

Der Landkreis Ratibor umfasste am 1. 1945:

  • 1 Stadt
  • 114 Gemeinden
2 Gutsbezirke (Forsten).

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

Königreich Preußen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im Staat nach dem Wiener Kongress trat mit dem 1. Mai 1816 der Kreis Ratibor in der preußischen Provinz Schlesien vom Regierungsbezirk Breslau zum Regierungbezirk Oppeln .

Dieser umfasste meist ländliche Gebiete um Städte Hultschin und Ratibor.

Das Landratsamt war in Ratibor.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/ Großdeutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Mit dem 1. April 1904 schied Stadtgemeinde Ratibor aus dem Verband des Kreises aus und bildete seitdem einen eigenen Stadtkreis . Der Kreis Ratibor wurde jetzt als Landkreis bezeichnet.

Am 1. April 1910 erfolgte die der Landgemeinde Plania und des Gutsbezirks Plania dem Landkreis Ratibor in den Stadkreis Ratibor.

Zum 8. November 1919 wurde die Schlesien aufgelöst. Aus dem Regierungsbezirk Oppeln wurde neue Provinz Oberschlesien gebildet.

Am 1. Januar 1921 vergrößerte die Ober Neuland aus dem Landkreis Ratibor den Ratibor.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1927 umfangreiche Grenzänderungen in Kraft:

  • Die Landgemeinden Barglowka Groß Rauden Gurek Jankowitz-Rauden Rauden Rennersdorf Stanitz und Stodoll und der Barglowka Groß Rauden Gurek Jankowitz-Rauden Klein Rauden und Stodoll wurden aus dem Rest kreis Rybnik in den Landkreis Ratibor eingegliedert.
  • Die Landgemeinden Ehrenfeld Habicht und Mosurau und Gutsbezirke Dollendzin Habicht und Mosurau aus dem Kreis Cosel traten zum Landkreis Ratibor.
  • Die Landgemeinden Hohenbirken Janowitz Niedane Ostrog Studzienna Wilhelmstal und der Gutsbezirke Altendorf Czerwentzütz Hohenbirken Ottitz Schloß Proschowitz Ratibor Schloß und Studzienna ganz oder teilweise aus dem Landkreis Ratibor und vergrößerten den Stadtkreis Ratibor.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Ratibor entsprechend der im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt bei alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Am 1. April 1938 wurden die Provinzen Niederschlesien und Oberschlesien zur neuen Provinz zusammengeschlossen.

Zum 15. April 1939 wurde das Ländchen“ aus den sudetendeutschen Gebieten wieder mit dem Landkreis Ratibor vereinigt.

Am 20. November 1939 trat der Rybnik (teilweise und zwar die 1922 abgetretenen des damaligen Landkreises Ratibor östlich des Unterlaufs Oder ) zum Landkreis Ratibor.

Damit entsprach der Umfang des Landkreises etwa wieder dem von 1914 .

Zum 18. Januar 1941 wurde die Schlesien aufgelöst. Aus den bisherigen Regierungsbezirken Kattowitz Oppeln wurde die neue Provinz Oberschlesien gebildet.

Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet die Rote Armee besetzt und trat danach polnische Verwaltung.

Kommunalverfassung

Der Kreis Ratibor gliederte sich zunächst die Stadtgemeinden Hultschin und Ratibor in Landgemeinden selbstständige Gutsbezirke.

Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Die bisherigen Stadtgemeinden führten jetzt die Bezeichnung Stadt .

Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft wonach bisherigen Land gemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden.

Im „Hultschiner Ländchen“ galt das Recht Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935 bereits seit dem 20. November 1938 also vor der Eingliederung dieses Gebietes in den Ratibor.

Nach der Rückkehr in das Deutsche Reich wurde auch allen Gemeinden des Landkreises die (wieder) zum Landkreis Ratibor geschlagen worden am 26. Januar 1940 die im Altreich Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verliehen.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr es galt weiterhin die Kreisordnung für die Ost- und Westpreußen Brandenburg Pommern Schlesien und vom 19. März 1881 .

Ortsnamen

1936 fanden im Kreis Ratibor emfangreiche Änderungen Ortsnamen statt. Das waren da meist „nicht genug“ lautliche Angleichungen Übersetzungen oder freie Erfindungen Beispiel:

  • Babitz: Jungbirken
  • Barglowka: Bergwalde
  • Bresnitz: Eichendorffmühl
  • Dollendzin: Ludwigstal O.S.
  • Ehrenfeld: Ehrenfeld O.S.
  • Jankowitz-Rauden: Rodenbach
  • Kranowitz: Kranstädt
  • Markowitz in Markdorf
  • Mosurau: Mosern
  • Niedane: Oderfurt O.S.
  • Owschütz: Habergrund
  • Pawlau: Paulsgrund
  • Schammerwitz: Schammerau
  • Schardzin: Hohenau
  • Solarnia: Salzforst
  • Stodoll: Hochlinden.

Auch die neuen Ortsnamen für das Ländchen“ und den am 26. Oktober 1939 Kreisteil östlich der Oder waren bereits festgelegt.

Kriegbedingt ist es aber zu förmlichen nicht mehr gekommen.

  • Der Name Hultschin sollte danach erhalten bleiben
  • Bobrownik sollte zum Beispiel zukünftig: Biberswald (Kr. heißen und
  • Hoschialkowitz: Gottschalksdorf.

Persönlichkeiten

Weblinks




Bücher zum Thema Landkreis Ratibor

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Landkreis_Ratibor.html">Landkreis Ratibor </a>