Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der preußisch-deutsche Landkreis Ratibor bestand in der Zeit zwischen 1816 1945.
Mit dem 1. April 1904 schied Stadtgemeinde Ratibor aus dem Verband des Kreises aus und bildete seitdem einen eigenen Stadtkreis . Der Kreis Ratibor wurde jetzt als Landkreis bezeichnet.
Am 1. April 1910 erfolgte die der Landgemeinde Plania und des Gutsbezirks Plania dem Landkreis Ratibor in den Stadkreis Ratibor.
Zum 8. November 1919 wurde die Schlesien aufgelöst. Aus dem Regierungsbezirk Oppeln wurde neue Provinz Oberschlesien gebildet.
Am 1. Januar 1921 vergrößerte die Ober Neuland aus dem Landkreis Ratibor den Ratibor.
Mit Wirkung vom 1. Januar 1927 umfangreiche Grenzänderungen in Kraft:
Die Landgemeinden Barglowka Groß Rauden Gurek Jankowitz-Rauden Rauden Rennersdorf Stanitz und Stodoll und der Barglowka Groß Rauden Gurek Jankowitz-Rauden Klein Rauden und Stodoll wurden aus dem Rest kreis Rybnik in den Landkreis Ratibor eingegliedert.
Die Landgemeinden Ehrenfeld Habicht und Mosurau und Gutsbezirke Dollendzin Habicht und Mosurau aus dem Kreis Cosel traten zum Landkreis Ratibor.
Die Landgemeinden Hohenbirken Janowitz Niedane Ostrog Studzienna Wilhelmstal und der Gutsbezirke Altendorf Czerwentzütz Hohenbirken Ottitz Schloß Proschowitz Ratibor Schloß und Studzienna ganz oder teilweise aus dem Landkreis Ratibor und vergrößerten den Stadtkreis Ratibor.
Zum 30. September 1929 fand im Kreis Ratibor entsprechend der im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt bei alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.
Am 1. April 1938 wurden die Provinzen Niederschlesien und Oberschlesien zur neuen Provinz zusammengeschlossen.
Zum 15. April 1939 wurde das Ländchen“ aus den sudetendeutschen Gebieten wieder mit dem Landkreis Ratibor vereinigt.
Am 20. November 1939 trat der Rybnik (teilweise und zwar die 1922 abgetretenen des damaligen Landkreises Ratibor östlich des Unterlaufs Oder ) zum Landkreis Ratibor.
Damit entsprach der Umfang des Landkreises etwa wieder dem von 1914 .
Zum 18. Januar 1941 wurde die Schlesien aufgelöst. Aus den bisherigen Regierungsbezirken Kattowitz Oppeln wurde die neue Provinz Oberschlesien gebildet.
Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet die Rote Armee besetzt und trat danach polnische Verwaltung.
Der Kreis Ratibor gliederte sich zunächst die Stadtgemeinden Hultschin und Ratibor in Landgemeinden selbstständige Gutsbezirke.
Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Die bisherigen Stadtgemeinden führten jetzt die Bezeichnung Stadt .
Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft wonach bisherigen Land gemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden.
Im „Hultschiner Ländchen“ galt das Recht Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935 bereits seit dem 20. November 1938 also vor der Eingliederung dieses Gebietes in den Ratibor.
Nach der Rückkehr in das Deutsche Reich wurde auch allen Gemeinden des Landkreises die (wieder) zum Landkreis Ratibor geschlagen worden am 26. Januar 1940 die im Altreich Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verliehen.
Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr es galt weiterhin die Kreisordnung für die Ost- und Westpreußen Brandenburg Pommern Schlesien und vom 19. März 1881 .
1936 fanden im Kreis Ratibor emfangreiche Änderungen Ortsnamen statt. Das waren da meist „nicht genug“ lautliche Angleichungen Übersetzungen oder freie Erfindungen Beispiel:
Babitz: Jungbirken
Barglowka: Bergwalde
Bresnitz: Eichendorffmühl
Dollendzin: Ludwigstal O.S.
Ehrenfeld: Ehrenfeld O.S.
Jankowitz-Rauden: Rodenbach
Kranowitz: Kranstädt
Markowitz in Markdorf
Mosurau: Mosern
Niedane: Oderfurt O.S.
Owschütz: Habergrund
Pawlau: Paulsgrund
Schammerwitz: Schammerau
Schardzin: Hohenau
Solarnia: Salzforst
Stodoll: Hochlinden.
Auch die neuen Ortsnamen für das Ländchen“ und den am 26. Oktober 1939 Kreisteil östlich der Oder waren bereits festgelegt.
Kriegbedingt ist es aber zu förmlichen nicht mehr gekommen.
Der Name Hultschin sollte danach erhalten bleiben
Bobrownik sollte zum Beispiel zukünftig: Biberswald (Kr. heißen und