Das Kreisgebiet des heutigen Landkreises Sigmaringen bis 1800 auf zahlreiche Herrschaften aufgeteilt. Danach gehörte zu Baden zu Württemberg zum Herzogtum Sigmaringen das 1849 / 1850 zu Preußen kam und zum Fürstentum Fürstenberg das in die Mitte des 19. Jahrhunderts noch Patronatrechte ausübte.
Auf badischer Seite entstanden die Bezirksämter und Überlingen sowie mehrere standesherrliche Ämter die der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurden. 1849 bestanden lediglich die Bezirksämter Meßkirch und die 1936 in den Landkreisen Stockach und Überlingen
Auf württembergischer Seite entstand das Oberamt Einige Orte gehörten auch zum Oberamt Riedlingen 1938 mit dem Oberamt Saulgau zum Landkreis vereinigt wurde.
Auf hohenzollerischem Gebiet entstanden neben dem Sigmaringen zahlreiche andere Oberämter die im Laufe Geschichte aufgelöst wurden. Nach dem Übergang an 1849/50 bestanden lediglich noch die Oberämter Gammertingen Sigmaringen die 1925 zum Landkreis Sigmaringen vereinigt wurden.
Die Kreisreform zum 1. Januar 1973 schuf den heutigen Landkreis Sigmaringen aus 1925 errichteten Landkreis Sigmaringen und zahlreichen Orten umliegenden Landkreise Saulgau (35) Stockach (22) Überlingen und Reutlingen (1).
Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Sigmaringen noch 25 darunter 9 Städte. " Große Kreisstädte " sind nicht vorhanden. Größte Stadt des ist Bad Saulgau kleinste Gemeinde ist Beuron.
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.
Beschreibung : In Rot über einem erniedrigten silbernen ein schreitender goldener Hirsch (Wappen-Verleihung 9. Juni 1978 ) Bedeutung : Der Hirsch ist das Wappenbild der Sigmaringen das seit 1483 belegt ist. Der Balken leitet sich österreichischen Wappen ab und versinnbildlicht die frühere einiger Gebiete des Kreises zu Vorderösterreich .
Gemeindeverwaltungsverband "Gammertingen" mit Sitz in Gammertingen; Mitgliedsgemeinden: Städte Hettingen und Veringenstadt sowie Gemeinde Neufra
Gemeindeverwaltungsverband "Mengen" mit Sitz in Mengen; Mitgliedsgemeinden: Städte und Scheer sowie Gemeinde Hohentengen
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Meßkirch mit den Gemeinden Leibertengen und Sauldorf
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Pfullendorf mit den Gemeinden Herdwangen-Schönach Illmensee und
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Saulgau mit der Gemeinde Herbertingen
Gemeindeverwaltungsverband "Sigmaringen" mit Sitz in Sigmaringen; Mitgliedsgemeinden: Stadt sowie Gemeinden Beuron Bingen Kr. Sigmaringen Inzigkofen und Sigmaringendorf
Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Stetten am kalten Markt mit der Gemeinde Schwenningen