Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der preußisch-deutsche Landkreis Wirsitz bestand in der Zeit zwischen 1818 1945.
Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im Staat nach dem Wiener Kongress entstand mit dem 1. Januar 1818 der Kreis Wirsitz im Regierungsbezirk Bromberg in der preußischen Provinz Posen .
Dieser umfasste meist ländliche Gebiete um Stadt Wirsitz nördlich der Netze .
Zum 26. November 1939 wurde der Landkreis Wyrzysk unter seinem deutschen Namen Wirsitz Teil des neugebildeten Reichsgaus Westpreußen – Danzig-Westpreußen – im neuen Regierungsbezirk Bromberg.
Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet die Rote Armee besetzt und trat danach polnische Verwaltung.
Der Kreis Wirsitz gliederte sich zunächst die Stadtgemeinden Friedheim Lobsens Mrotschen Nakel Wirsitz Wissek. Die Landgemeinden und selbstständigen Gutsbezirke waren in (kleineren) Wojtbezirken (polnisch „wójt“ = deutsch und später in (größeren) Polizeidistrikten zusammengefasst.
Nach der Rückkehr in das Deutsche Reich wurde den Städten Friedheim Immenheim Lobsens Weißeck und Wirsitz die im Altreich gültige Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 verliehen. Die übrigen Gemeinden waren in zusammengefasst; Gutsbezirke gab es nicht mehr.
Durch unveröffentlichten Erlass vom 29. Dezember galten vorläufig hinsichtlich der bisher polnischen Ortsnamen bis 1918 gültigen deutschen Ortsnamen. Diese globale war möglich da noch das gesamte deutsche für die 1920 an Polen abgetretenen Gebiete die früheren deutschen Ortsnamen weitergeführt hatte.
Die Anordnung betreffend Änderung von Ortsnamen des Reichstatthalters in Danzig-Westpreußen vom 25. 1942 legte mit Zustimmung des Reichsministers des alle Ortsnamen endgültig in einer deutschen Form Dieses war entweder der Name von 1918 – falls „nicht deutsch“ genug – eine Angleichung oder Übersetzung zum Beispiel: