Landler (Protestanten) Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Landler oder Siebenbürger Landler bezeichnet man die Protestanten die unter Karl VI. aus dem Salzkammergut in der Zeit 1734 - 1737 in das einzige protestantische Gebiet in Österreichisch-Ungarischen Monarchie nach Siebenbürgen in die Nähe der Stadt Hermannstadt deportiert wurden. Da Siebenbürgen durch die Türkenkriege und die Pest ziemlich entvölkert wurde bekamen die 634 Oberösterreicher leerstehende Bauernhöfe zugewiesen. Bis 1770 haben dann nochmals unter Maria Theresia ca. 3.000 Oberösterreicher unter wesentlich schlechteren dort ein Heim gefunden. Der deutsche Dialekt wurde bis ins 20. Jahrhundert erhalten. 1990 löste sich die Gemeinde durch Umsiedlung in den Westen auf. Erich Buchinger: Die "Landler" in Siebenbürgen. r. Oldenburg Verlag München 1980
Bücher zum Thema Landler (Protestanten)
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