Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Landsmannschaft ist eine Art von Studentenverbindung .
Eine Landsmannschaft ist begrifflich ein Zusammenschluss Landsmännern also Menschen aus einer bestimmten Region. Landsmannschaften hatten früher das Territorialprinzip bzw. Herkunftsprinzip sie später aufgaben. Sie bildeten sich in an das mittelalterliche Vorbild der "nationes".
Älteste deutsche Studentenverbindung ist die heutige Sorabia-Westfalen zu Münster die zurückgeht auf die gegründete Leipziger Landsmannschaft Sorabia.
In ihrer alten Form sind Landsmannschaften Wiege der heutigen Korporationen. Aus ihnen ging die demokratisch gerichtete Deutsche Burschenschaft hervor. Damalige Landsmannschaften die nicht der Burschenschaft beitraten nannten sich fortan Corps . Parallel zu diesen beiden entwickelten sich Folgenden wieder Landsmannschaften. Diese begrenzten sich nicht auf "Landsmänner" einer Region sondern ließen die der alten Landsmannschaften weiterleben. Im Gegensatz zu Burschenschaften hatten sie den Grundsatz unbedingter Genugtuung Satisfaktion ) und verwarfen jedwede parteipolitische Bindung ihrer Im Gegensatz zu den Corps lehnten sie Aufwand ab und vertraten den Grundsatz der aller Waffenstudenten. Bereits die ersten Landsmannschaften sowie die die erst im 19. Jhdt. gegründet pflegten das Toleranzprinzip und machten keine Unterschiede bei der Herkunft der Mitglieder. Bereits bevor die Demokratiebewegung 19. Jhdt. auftrat hatten die Landsmannschaften in inneren Organisation demokratische Elemente verwirklicht. So wurde Vorstand ( Chargia ) von den Burschen aus ihren Reihen für eine bestimmte gewählt. Nach Beendigung ihrer Amtszeit waren sie normale Burschen.
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