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Landvogt


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Ein Landvogt ist ein Vertreter eines Feudalherrschers in einem bestimmten Gebiet das er den Landesherrn zu verwalten hat. In dessen übt er die Vogteirechte aus: Er hat Vorsitz im Landgericht und er muss die organisieren. Im Krieg führte er das Lehensaufgebot Landes. Amtsitz des Landvogtes war eine landesherrliche

Besonders lange hielt sich die mittelalterliche der Landvogtei in den beiden Markgraftümern Ober- und Niederlausitz . Im 14. Jahrhundert von den brandenburgischen Askaniern eingeführt waren die Landvögte auch unter böhmischen Königen (bis 1620/35) und unter den Kurfürsten die höchsten Beamten der Landesherren. Ende 17. Jahrhunderts verlor das Amt aber an und wurde zu einem bloßen Titel der Kurprinzen (Thronfolger).

Vgl. auch Vogt



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