Die Langbeinfliegen (Dolichopodidae) sind eine sind eine Familie der Zweiflügler (Diptera). Hier werden sie zu den Fliegen (Brachyptera) gezählt. Weltweit sind etwa 5000 dieser Gruppe bekannt in Europa leben davon 2600. Es handelt sich um kleine bis Fliegen die Körperlängen von 1 5 bis 5 Millimeter erreichen.
Die Langbeinfliegen sind häufig bunt und glänzend. Namensgebend sind die langen Beine der Arten die in der Ruhestellung gestreckt sind somit den Tieren ein extrem langbeiniges Aussehen Ebenfalls auffällig sind die Mundwerkzeuge wobei die ( Labium ) zum Ergreifen von Beutetieren klauenartig ausgebildet Besonders stark ist dies bei den Melenderia -Arten Nordamerikas der Fall. Die Männchen der haben häufig einen sehr ausgeprägten und behaarten am Hinterleib manchmal weisen sie auch eine Form der Antennen sowie eine Umgestaltung der auf.
Die Langbeinfliegen sind Jäger die vor in Wassernähe oder auf der Wasseroberfläche Jagd kleinere Insekten machen. Außerdem sind sie durch langen Beine in der Lage Würmer und aus dem Boden zu ziehen oder aus Wasser zu fischen. Die Beute wird mit der beweglichen Oberlippe (Labrum) aufgeschlitzt und anschließend Vor allem die Weibchen jagen sehr viel aufgrund des erhöhten Proteinbedarfs zur Eiproduktion. Beide nehmen allerdings auch Honigtau von Blattoberflächen auf einige Arten sind und ernähren sich von Nektar bei den Vertretern der Gattung Orthochile sind die Mundwerkzeuge zu diesem Zweck rüsselartig verlängert.
Die Langbeinfliegen sind geschickte Läufer und sogar in der Lage zu springen. Dabei sie beinah ständig in Bewegung und fliegen immer mal wieder auf um etwa das zu wechseln. Medetera -Arten laufen an Baumstämmen wobei sie immer seitwärts laufen.
Die Eiablage der Langbeinfliegen erfolgt einzeln den Substraten in denen sich die Larven aufhalten bei einigen Arten auch ins Wasser. Weibchen der Thrypticus -Arten schieben ihre Eier mit Hilfe eines Legebohrers in Schilfgewebe von dem sich ihre Larven ernähren.
Die Larven ähneln sehr stark denen Tanzfliegen (Empididae) und sie ernähren sich meist Eine Beutespezialisierung liegt bei den meisten Arten vor die Larven der Medetera -Arten jagen allerdings vor allem die Larven Puppen von Borkenkäfern . Die Verpuppung erfolgt wahrscheinlich meistens im nahe dem Lebensraum der Larven. Die Puppen mit langen Atemröhren versehen und leben bei Arten in einem oft mit Substratteilchen inkrustierten Kokon aus Spinnseide.