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Langbogen


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Der Langbogen besteht meist aus Ulmen- Eschen- (englischer aus Eibenholz (Wikingerbogen aber keineswegs aus einem Stück Holz. Der Bogen wird sorgfältig aus und Korpus eines Astes geschnitzt und stellt fast einen natürlichen Kompositbogen dar. Die Länge des Langbogens entspricht etwa der Größe des Schützen. Die einfache des Langbogens weist nur eine leichte Krümmung graden Enden auf im Gegensatz zu dem den Enden geschwungenen Reiterbogen der asiatischen Steppenvölker.

Der Langbogen ist schon um Christi bei nordeuropäischen Stämmen nachgewiesen richtige Berühmtheit erlangte erst etwa zeitgleich mit der Armbrust im hohen bis späten Mittelalter vor allem durch den massierten Einsatz englischen bzw. walisischen Langbogenschützen unter anderem bei den Schlachten Crecy 1346 und Agincourt 1415 deren französische Niederlagen größtenteils durch den Einsatz des Langbogens besiegelt sein sollen.

Es gibt Berichte und Versuche nach Pfeile die von einem Langbogen abgeschossen wurden Kettenrüstungen Plattenrüstungen oder gar etliche Zoll dicke Eichenbohlen Angeblich galt ein Langbogenschütze nichts wenn er mit 10-12 Pfeilen in der Minute ein in 200 m Entfernung traf wobei einige zeitgenössische Berichte über die Vorzüge des Langbogens stark übertrieben halten. Der Langbogen wurde seit späten 15. Jahrhundert von Feuerwaffen wie der Arkebuse verdrängt die eine größere Durchschlagskraft entwickelten. besaßen zwar eine größere Feuerrate doch war Ausbildung eines Arkebusiers deutlich weniger zeitaufwändig. Außerdem die Plattenrüstungen in der beginnenden Frühen Neuzeit immer massiver so dass sie eher einen Arkebusenschuss und seit der Mitte des 16. Jahrhunderts vor allem durch einen Musketenschuss durchschlagen werden konnten.




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