Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Langer Oskar war der Spitzname den die Bürger der Stadt Hagen dem 101 Meter hohen Bürohochhaus der Stadtsparkasse gegeben haben. Das Gebäude befand sich in der Innenstadt von Hagen und galt ein Wahrzeichen der Region . Eingeweiht wurde das Hochhaus am 29. November 1975 seinen Namen soll es von dem Sparkassendirektor Oskar Specht übernommen haben.
Der Lange Oskar eine Woche nach der
Es war 21 Stockwerke hoch mit 10.300m² umfassenden Fassade und 57.000m³ umbautem Raum. Besonderheit war die durchgängige Stahlbetonplatte die der des Gebäudes zu den Aufzugschächten diente: 113m 9m breit und 1 72m dick.
Am 7. März 2004 um 10:53 Uhr wurde dieses in der bis dahin größten und riskantesten eines Hochhauses in Europa abgerissen. Die Sprengmeister ihre 1.450 Sprengladungen mit einer Gesamtmasse von 250 Kilogramm an dem Gebäude angebracht und in zeitlicher gezündet dass sich das gesamte Hochhaus mit 26.000 Tonnen Beton und Stahl zunächst faltete und dann in ein vorgesehenes nur 70 m langes Bett legte dabei Nachbargebäude zu beschädigen. Die erfolgreiche Sprengung als Meisterleistung der ausführenden Spezialfirma aus Thüringen erhält einen Eintrag ins 'Guinessbuch der Rekorde'. 50.000 Schaulustige aus dem gesamten Bundesgebiet sowie europäischer Nachbarstaaten beobachteten das Ereignis.
Zur Sicherheit der Anwohner und Schaulustigen der Bereich rund um das Gebäude in Zonen aufgeteilt in denen sich niemand im aufhalten durfte. In der Zone I mit Radius von 140m wurden alle Anwohner am Morgen evakuiert. In der Zone II mit Radius von 140m bis 200m durften sich Anwohner nur in den rückwärtigen Räumen ihrer aufhalten. Zum Schutz der Fassaden (und zur der Christo -Fans) vor umherfliegendem Gestein und Splittern wurden umliegenden Gebäude mit einem Vorhang aus speziellem geschützt.
Die Stadt nahm das international beachtete zum Anlass für ein buntes Rahmenprogramm. So es unter anderem die Möglichkeit der Übernachtung "Sprengfrühstück". Bereits am Abend des Vortages gab in 15 Lokalen der Innenstadt Live-Musik zum Eine Person versuchte sogar einen Balkonplatz bei Internetauktionsplattform zu versteigern.
Aber auch nach der Sprengung hat Gebäude nicht an Anziehungskraft verloren. "Trümmertouristen" versuchen nach dem Fall der Berliner Mauer sich Stück Gestein zu sichern.
Zum Glücksstein wurde ein Trümmerstück am für Kerstin Keineke aus Hagen die in TV-Show Wer wird Millionär? bis zur 64.000-Euro-Hürde kam sich dann gegen das Risiko entschied. "Mit einem Gewinn 32.000 Euro nach Hause zu kommen ist super. Das Ganze war für mich einfach tolle Erfahrung". Mit dem Geld wird sie anderem eine Kumon-Schule für Mathematik eröffnen.